Die Enapter AG (ISIN:DE000A255G02) ist der erste Elektrolyseur-Hersteller, der den populären Kommunikationsstandard OPC UA auf seinen Elektrolyseuren einsetzt. OPC UA – Open Platform Communications Unified Architecture – ist einer der weltweit wichtigsten Kommunikationsstandards für die industrielle Automatisierung und Industrie 4.0.
OPC UA, von manchen als “die globale Produktionssprache” bezeichnet, ermöglicht eine verbesserte Datenkommunikation und Interoperabilität zwischen Geräten und Systemen in vielen Branchen. Durch den Beitritt zur OPC Foundation, die hinter dem Standard steht, und als erster Elektrolyseur-Hersteller, der OPC UA auf seinen Geräten einsetzt, vereinfacht Enapter die Integration seiner grünen Wasserstoffgeneratoren für Anwendungen, die von der Energieautarkie bis zur grünen Gasproduktion reichen.
“Gemeinsam mit der OPC Foundation wollen wir es den heutigen Branchenführern, die entsprechende Systeme und Geräte verwenden, noch einfacher machen, auf grünen Wasserstoff umzusteigen. Wir glauben, dass die Sicherstellung der digitalen Interoperabilität unserer Elektrolyseure die Einführung von grünem Wasserstoff in der Industrie beschleunigen wird”, sagt Sebastian-Justus Schmidt, Gründer und CEO von Enapter.
Enapter ist weltweit führend in der AEM-Elektrolyseur-Technologie. Die grünen Wasserstoffgeneratoren werden in verschiedenen Anwendungen in mehr als 50 Ländern eingesetzt. Das Unternehmen baut derzeit den Enapter Campus für Produktion, sowie Forschung & Entwicklung in Saerbeck (NRW). Dort plant es ebenfalls OPC UA für die standardisierte und sichere Kommunikation innerhalb der Produktionslinie einzusetzen.
Während die Elektrolyseure dank OPC UA eine einfache und sichere Integration mit Energiemanagementsystemen von Drittanbietern ermöglichen, bietet Enapter den Anwendern auch sein eigenes Energie Management System Toolkit für die Integration und Steuerung von Enapter- und Drittanbietergeräten an.
“Da die Industrie zunehmend digitalisiert und dekarbonisiert wird, ist die Zertifizierung der Elektrolyseure von Enapter für OPC UA ein klares Vertrauenssignal für alle, die eine zuverlässige Lösung für die Integration der grünen Wasserstoffproduktion in ihre Systeme suchen”, erklärt Stefan Hoppe, Präsident der OPC Foundation.
Die Arbeit mit OPC UA startete vor etwa sechs Monaten, parallel zur Gründung der Arbeitsgruppe, die den Schnittstellenstandard für Energiegeräte und -systeme entwickelt. Der wegweisende Einsatz von OPC UA auf Elektrolyseuren geht einher mit Enapters Open-Source-Software-Ansatz, durch den ergänzende Datenmodelle rund um grüne Wasserstoffsysteme zur Aufnahme in die Standard-OPC-UA-Datenmodelle vorgeschlagen werden – eine Entwicklung, die das Potential für die Integration anderer Energiewende-Assets in OPC UA vorantreiben könnte.





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