„Hauptursache für die angekündigte Erhöhung der EEG-Umlage ist der weiter gesunkene Börsenstrompreis. Die EEG-Umlage muss das ausgleichen. Zwei Wege gibt es, um die EEG-Umlage zu entlasten und zugleich für mehr Klimaschutz und mehr Gerechtigkeit zu sorgen. Zum einen das schnelle Abschalten von Kohlekraftwerken, damit sich die Strompreise erholen. Und zum zweiten die Abschaffung der großzügigen Industrieprivilegien. Letztere wurden von der Bundesregierung vor kurzem nochmals ausgeweitet und belaufen sich inzwischen auf etwa 7,7 Mrd. Euro. Was die energieintensive Industrie einspart, müssen alle anderen dann leider zahlen.
Die Umlage für die Netze könnte durch weniger Kohlestrom ebenfalls sinken. Weil insbesondere Braunkohlekraftwerke auch dann laufen, wenn Sonne und Wind ausreichend Strom liefern, verstopfen sie die Stromnetze. Wäre weniger Kohlestrom im Netz, würden auch die erforderlichen Eingriffe und damit die Kosten der Netzbetreiber fallen.“
Pressekontakt:
Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher
Fon: 0049- 30-275 86-425/-464





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