Die Bewohner des Dorfes sind nicht nur Energieverbraucher, sondern produzieren auch ihre eigene Energie durch die intelligente Verknüpfung von Photovoltaikanlagen mit Batteriesystemen. Darüber hinaus werden Wärmepumpen und andere steuerbare Lasten in das Energiesystem des Dorfes integriert.
Die Bewohner von Simris können nun in Echtzeit ihren individuellen sowie den kumulierten Energieverbrauch überprüfen und mit der lokalen Energieerzeugung vergleichen. Darüber hinaus können sie am Demand Response-Programm teilnehmen und erhalten eine sofortige visuelle Rück-meldung darüber, wie viel Energie sie eingebracht haben und wie hoch ihr individueller finanzieller Ausgleich für die angebotene Flexibilität ist. Um die Visualisierung der Energieströme für die Bewohner zu realisieren, wird die utility-in-a-box-Lösung von Lumenaza für verteilte Energieressourcen eingesetzt.
„Wir befinden uns inmitten gewaltiger Veränderungen im Energiesektor. Künftig wird die Erzeugung von Energie und deren Verbrauch erneuerbar, dezentral und lokal sein. Simris ist ein perfektes Beispiel dafür, wie die Energiewende auf lokaler Ebene realisiert und wie ein hoher Grad an Selbstversorgung erreicht werden kann. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Software helfen können, diesen Wandel voranzutreiben“, kommentiert Christian Chudoba, Gründer und CEO von Lumenaza.
Lumenaza begann 2013, Erzeuger und Verbraucher von erneuerbaren Energien intelligent miteinander zu verbinden und zu steuern. Die Software-Plattform fungiert heute als utility-in-a-box, sodass jeder Teilnehmer des Energiemarktes zu einem innovativen und digitalen Akteur werden kann. Die Fähigkeit große Datenmengen zu verarbeiten, macht Lumenaza zum bevorzugten Partner von E.ON. Es ist das erste Projekt außerhalb Deutschlands für das Berliner Softwareunternehmen.
„Simris ist für uns ein spannendes Projekt. Wir sind in der Lage, die lokale und nachhaltige Energiewende in Schweden mit innovativen Geräten und intelligenter Software zu demonstrieren. Die Datenvisualisierung ist für uns ein zentrales Thema, da sie unseren Kunden eine beispiellose Transparenz in Bezug auf ihre individuelle Energieproduktion und ihren Energieverbrauch bietet. Außerdem ermöglichen wir unsere Kunden so, sich vor Ort stärker zu engagieren und Einfluss auf ihre Energieversorgung zu nehmen“, sagt Peder Kjellén, Projektleiter bei E.ON.





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