Hausbesitzerinnen und -besitzer im Saarland führen in den ersten sechs Monaten 2025 deutschlandweit beim Sonnenstrom: „Im Saarland konnte eine Solaranlage auf dem Einfamilienhaus durchschnittlich fast 6.240 Kilowattstunden Strom im ersten Halbjahr erzeugen“, sagt Philipp Klenner, bei E.ON Deutschland verantwortlich für Kundenlösungen wie Photovoltaikanlagen. Insgesamt sparte damit eine Photovoltaik-Anlage mit 10 Kilowattpeak 4,3 Tonnen CO2* ein. Zum Vergleich: Rechnerisch reichte der erzeugte Sonnenstrom, um eine vierköpfige Familie im Haus mit Wärmepumpe ein halbes Jahr lang zu versorgen – inklusive Fahrten von rund 11.000 Kilometern mit dem Elektroauto.
Vorjahreserster Bayern auf Platz 2, Thüringen auf 3
Der Vorjahreserste Bayern liegt dieses Jahr mit 6.200 kWh Sonnenstrom auf Platz zwei. Dahinter folgt Thüringen mit rund 6.130 kWh. Mit einer Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus ließen sich dabei in den genannten Bundesländern jeweils mehr als 4,2 Tonnen CO2* vermeiden.
Mai ist solarstromstärkster Monat
Die größte Sonnenstromernte in einem Monat ließ sich ebenfalls im Saarland erzielen: Im Mai konnte hier eine durchschnittliche Einfamilienhaus-Photovoltaik-Anlage rund 1.600 kWh Strom produzieren. Dahinter folgen Rheinland-Pfalz mit dem bundesweit zweitstärksten Sonnenstrom-Monatsergebnis (1.515 kWh) und Bremen sowie Niedersachsen mit den drittgrößten Werten (rund 1.500 kWh). Auch in diesen beiden Bundesländern war der Mai der ergiebigste Monat für Besitzerinnen und Besitzer einer Solaranlage.
Solarstromerzeugung im deutschen Durchschnitt bei rund 5.940 kWh
Im deutschlandweiten Durchschnitt konnten Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Einfamilienhaus fast 5.940 kWh erzeugen. Dies reicht rechnerisch für einen Halbjahresstromverbrauch einer vierköpfigen Familie im Einfamilienhaus mit Wärmepumpe, plus 9.700 Kilometer Elektroautofahrt. Der ergiebigste Monat für Solaranlagenbesitzerinnen und -besitzer war auch bundesweit im Schnitt der Mai mit annähernd 1.450 kWh.
*CO2-Äquivalente
Zum Hintergrund: Für diese Berechnung haben die E.ON Datenexpertinnen und -experten die im Juli 2025 veröffentlichten Daten des Deutschen Wetterdienstes für das erste Halbjahr 2025 genutzt. Die Berechnung der CO2-Einsparung erfolgte gemäß Nettovermeidungsfaktor des Umweltbundesamts, der Verbrauch eines Elektro-Autos gemäß Angaben des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu). Für den privaten Haushalt mit vier Personen im Einfamilienhaus wurde ein jährlicher Stromverbrauch für Haushalt und Wärmepumpe von insgesamt 8.000 kWh zugrunde gelegt.





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