Dr. Schär beschleunigt die Energiewende in Deutschland durch Umstellung auf 100 % zertifiziertem Ökostrom

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Die deutschen Firmensitze von Dr. Schär in Dreihausen und Apolda beschleunigen den Kampf gegen den Klimawandel durch die Umstellung auf 100 % erneuerbaren Strom, zertifiziert nach dem TÜV SÜD CMS Standard 93 und registriert beim Umweltbundesamt. Diese Umstellung ermöglicht es dem italienischen Unternehmen, die indirekten Emissionen im Zusammenhang mit der in Deutschland bezogenen Energie[1] auf Null zu reduzieren. Auf globaler Ebene senkt Dr. Schär darüber hinaus die direkten und indirekten Emissionen[2] seiner Standorte um 17 % und übertrifft damit bereits mehr als die Hälfte des für die nächsten fünf Jahre vorgesehenen Gesamtziels in Höhe von 30 %.

Dieses bedeutende Ergebnis wird erreicht durch die Energie von eigenen Photovoltaikanlagen an beiden Standorten, einer PPA-Vollversorgung mittels einem neu errichteten externen Solarparks in Bayern, sowie Herkunftsnachweisen (HKN) aus Deutschland. Damit wird der gesamte Jahresbedarf von rund 7.985 MWh vollständig abgedeckt und ein Ausstoß von rund 2.380 Tonnen Co2-Emissionen jährlich vermieden, was dem Verbrauch von etwa 2.300 Privathaushalten entspricht[3].

Ein vorbildliches und zukunftsweisendes Modell, das in Zusammenarbeit mit der Süwag Vertrieb AG & Co. KG und Bayernwerk realisiert wurde, Transparenz mit Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Rentabilität verbindet und die Möglichkeit bietet, auf andere Werke des Unternehmens ausgeweitet zu werden.

Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung zählen zu den zentralen Herausforderungen der deutschen Industrie, die rund ein Viertel der nationalen Treibhausgasemissionen verursacht[4]. Die Energiewende setzt dabei klare Impulse für den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien und damit eine klare Ausrichtung auf eine umweltfreundlichere Zukunft[5]. Darüber hinaus ist die Lebensmittelindustrie auf europäischer Ebene, insbesondere in der Verarbeitung eine Hauptquelle für CO₂-Emissionen, was die Einführung sauberer Energie und von Effizienzmaßnahmen dringend erforderlich macht[6]. Die Initiative von Dr. Schär begegnet diesen beiden Herausforderungen, indem sie nationale Ziele vorwegnimmt und das eigene Engagement für eine nachhaltigere Lebensmittelindustrie verstärkt.

„Nachhaltigkeit ist für uns kein reines Umweltziel, sondern ein fester Bestandteil unserer Wachstumsstrategie. Durch die Umsetzung von Dekarbonisierungsmaßnahmen modernisieren wir unsere Produktionsprozesse, steigern die Effizienz und schaffen langfristige Werte für unsere Stakeholder. Wir sind überzeugt, dass die Zukunft der Lebensmittelindustrie von verantwortungsvollen und mutigen Entscheidungen geprägt sein wird, die Umweltverantwortung und Wettbewerbsfähigkeit konsequent verbinden.“ erklärt Matthias Müller-Thederan, Geschäftsführer von Dr.  Schär Deutschland.

Neben dem Fokus auf erneuerbare Energien sieht die Klimastrategie von Dr. Schär weitere konkrete Maßnahmen vor, um die eigenen Emissionen bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren. Dazu zählen die Modernisierung der Kühlsysteme in der Produktion zur Steigerung der Energieeffizienz sowie der vollständige Austausch von Halogenlampen durch LED-Beleuchtung in allen Werken durch den die gesetzlichen Anforderungen übertroffen werden.

Bei Dr. Schär wird die Nachhaltigkeit zu einem Schlüsselparameter, der jeder Investitionsentscheidung zugrunde liegt und die Umweltverantwortung zu einem strategischen Wachstumsmotor macht. Daher wird jedes Projekt sorgfältig bewertet, mit dem Ziel, die Umweltbelastung auf ein Minimum zu reduzieren und damit das kontinuierliche Engagement für eine bessere Welt zu bekräftigen.

[1] Emissionsbereich 2

[2] Emissionsbereiche 1 und 2

[3] Stromverbrauch der privaten Haushalte nach Haushaltsgrößenklassen – Statistisches Bundesamt

[4] Deutsches Umweltbundesamt – UBA – Daten über Clean Energy Wire

[5] Agora Energiewende

[6] Mohammad Fazle Rabbi, Optimising carbon emissions and SDG-12 performance in the EU food system, Carbon Research (2025) 4:54, ResearchGate, 2025