Die Bundesregierung hat sich mit der EU-Kommission auf Eckpunkte einer Kraftwerksstrategie geeinigt. Hierzu erklärt DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov:
„Versorgungssicherheit ist für die Wirtschaft von zentraler Bedeutung. Dazu gehören in gewissem Umfang auch moderne Gaskraftwerke. Ein staatlich festgelegter und subventionierter Bau von Gaskraftwerken ist jedoch der falsche Weg. Die Versorgungssicherheit lässt sich besser durch marktwirtschaftliche Instrumente sichern.
Durch Subventionen für neue Gaskraftwerke legt sich Deutschland für viele Jahre auf eine bestimmte und teure Technologie fest. Das belastet auch die Stromverbraucher, die die Kosten letztlich über eine zusätzliche Umlage tragen müssen. Hier geht es nicht um ein paar Euro mehr auf der Stromrechnung, sondern in Summe um mindestens mehrere Milliarden Euro im Jahr.
Statt auf staatliche Detailsteuerung sollte die Bundesregierung auf marktwirtschaftliche Anreize setzen. Effizienter und günstiger als Subventionen für neue Gaskraftwerke wäre eine Pflicht für Stromversorger, Stromlieferungen am Markt abzusichern. So lässt sich Versorgungssicherheit technologieoffen bei möglichst niedrigen Kosten gewährleisten.“





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