Ennigerloh. Noch bis morgen läuft die Deutsch-Französische Energiewendewoche in Ennigerloh und wird dann mit einer Exkursion zum Bioenergiepark Saerbeck abgerundet. Schon heute lässt sich sagen: Die Themenwoche war ein voller Erfolg. Die Partnerstädte Lessay und Ennigerloh haben gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW die ganze Woche über verschiedene Veranstaltungen und Exkursionen im Münsterland zum Thema Wasserstoff als Energieträger angeboten. Bis morgen werden rund 160 interessierte Bürgerinnen und Bürger daran teilgenommen haben.
Bereits bei der gut besuchten Auftaktveranstaltung zeigte sich das große Interesse am Thema. Berthold Lülf, Bürgermeister der Stadt Ennigerloh, eröffnete die Aktionswoche. Anschließend stellte Dr. Frank Koch von der EnergieAgentur.NRW in seinem Vortrag die Rolle der Wasserstoff-Technologie sowie die Chancen und Herausforderungen für die Energiewende vor. „Der globale Klimawandel und die sinkende Luftqualität vor allem in urbanen Gebieten erfordern ein Umdenken in der Nutzung bisheriger Energie- und Antriebssysteme. Wasserstoff spielt als Energieträger eine immer entscheidendere Rolle. Es ist wichtig, die Wasserstoff-Technologie als bedeutende Speichermöglichkeit von Energie und ebenso die Brennstoffzelle als emissionsfreien Energiewandler in den Blick zu nehmen“, so erläuterte Dr. Koch den besonderen Antrieb der Aktionswoche.
„Durch die Kombination von fachlichen Vorträgen und Exkursionen konnte die Veranstaltung zeigen, dass Wasserstoff als Energieträger in der Region bereits im Einsatz ist. Mit der Besichtigung der Anlagen lässt sich die Technologie für die Menschen erlebbar machen und die unterschiedlichen Anwendungsbereiche können gut verdeutlicht werden. Insbesondere die Exkursionen laden zu einem angeregten Austausch über das Zukunftsthema ein“, erklärt Birthe Schnitger, Klima.Netzwerkerin der EnergieAgentur.NRW im Regierungsbezirk Münster, die auf der Aktionswoche als Ansprechpartnerin präsent ist.
Morgen steht abschließend die Exkursion zum Bioenergiepark Saerbeck auf dem Programm. Dabei geht es um die Vorstellung des Projekts „Energiespeicher in der Praxis (EnerPrax)“ der Fachhochschule Münster. Das von der KlimaExpo.NRW ausgezeichnete Forschungsprojekt zeigt, wie Stromüberschüsse aus Wind- und Photovoltaikanlagen mit einer Kombination von unterschiedlichen Speichertechnologien den Tagesbedarf einer ganzen Gemeinde wie Saerbeck lückenlos decken können.
Ansprechpartner:
Birthe Schnitger
EnergieAgentur.NRW
Klima.Netzwerkerin Regierungsbezirk Münster
Mobil: 0160 / 599 69 26
schnitger@energieagentur.nrw





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