München, Deutschland, 01.12.2025. Die Schweizer Botschaft in China macht einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft und setzt dabei auch auf Solartechnologie von GoodWe.
Der Weg zu Klimaneutralität und nachhaltiger Entwicklung wird weltweit vorangetrieben und auch Botschaften, die oft symbolträchtige Orte sind, beginnen sich diesem Transformationsprozess zu stellen. Die Schweizer Vertretung in China gehört zu den ersten, die aktiv auf erneuerbare Energien umstellen.
„Die Schweiz misst energiesparendem und nachhaltigem Bauen große Bedeutung bei. Dieses Jahr haben wir viele Maßnahmen ergriffen, um die Botschaft grüner zu machen“, erklärte der Schweizer Botschafter in China, Jürg Burri, im Interview. „Unser Energiebedarf ist hoch. Mit herkömmlichen Maßnahmen konnten wir den Verbrauch nur um etwa 20 Prozent senken – wenn überhaupt. Photovoltaik ermöglicht es uns einen echten, spürbaren Unterschied zu machen.“
Sonnenenergie für den Eigenverbrauch: Die erste PV-Anlage der Botschaft
Bei dem Projekt handelt es sich um die erste Photovoltaikanlage auf dem Botschaftsgelände. GoodWe lieferte eine maßgeschneiderte BIPV-Lösung: 143 Galaxy Ultra 335W-Module und einen bewährten Wechselrichter aus der SDT-Serie. Mit einer Leistung von 47,9 kWp wird die Anlage im ersten Betriebsjahr voraussichtlich rund 58.856 kWh erzeugen – genug, um Teile des Botschaftskomplexes, darunter die Residenz des Botschafters und das angrenzende Hauptgebäude, mit Strom zu versorgen.
Sorgfältige Planung zum Erhalt Ästhetischer Wirkung
Der fast 50 Jahre alte Gebäudekomplex im Pekinger Stadtbezirk Chaoyang stellte besondere Anforderungen, nicht nur technischer, sondern auch ästhetischer Art.
„Auch wenn wir das Gebäude nachhaltiger machen, müssen wir seinen historischen Charakter respektieren“, so Botschafter Burri. „Wir brauchten ein Produkt, das das Erscheinungsbild der Botschaft nicht spürbar verändert.“
Die Galaxy-Serie von GoodWe erwies sich als ideale Lösung: leistungsstark, zugleich aber optisch unaufdringlich und gut integrierbar in die bestehende Architektur. Die Module kombinieren Effizienz, Sicherheit und eine montageneutrale Installation. Mit nur 5,6 kg/m² belasten sie die Dachstruktur kaum. Die rahmenlose Bauweise mit integrierter, wasserdichter Membran ermöglicht eine saubere, harmonische Einbettung in das Bestandsdach.
Laut GoodWe wurde die Galaxy-Serie speziell angepasst, um sich optimal in die bereits vorhandene Sika-Dachmembran einzufügen, ohne deren Funktion oder Aufbau zu beeinträchtigen.
Auch der SDT-Wechselrichter von GoodWe fügt sich unauffällig in die Umgebung der Botschaft ein. Er sorgt nicht nur für zuverlässige Energieversorgung, sondern auch für eine ruhige Arbeitsatmosphäre. Das 40-kW-Modell bleibt im Betrieb unter 45 Dezibel, eine wichtige Voraussetzung für lärmsensible Bereiche. Als weltweit erster Gewerbewechselrichter mit TÜV-Zertifikat für niedrige Geräuschentwicklung hat sich die SDT-Serie insbesondere für Schulen, Krankenhäuser und Behörden bewährt.
Schnell, integriert und professionell umgesetzt
Für GoodWe-Projektingenieurin Glorie Xie war dies vor allem das Ergebnis enger Zusammenarbeit und einer klaren, lösungsorientierten Kommunikation.
„Wir haben bereits im April 2024 mit der Abstimmung begonnen und technische Details frühzeitig geklärt“, erklärte Xie. „Während der Umsetzung verlief der Austausch zügig, klar und fokussiert. Das Botschaftsteam war äußerst kooperativ und gemeinsam blieben wir jederzeit im Plan.“ Um der besonderen Anforderung gerecht zu werden, die Anlage aus der Schweiz fernüberwachen zu können, wurde zudem ein Schweizer Datenlogger integriert. Techniker beider Seiten stellten dafür die Kompatibilität der Übertragungsprotokolle sicher.
Gemeinsames Engagement für Nachhaltigkeit
„Wir sind stolz darauf, die Schweizer Botschaft als frühen Anwender erneuerbarer Energien zu unterstützen“, sagte GoodWe-CEO Daniel Huang. „Dieses Projekt zeigt erneut, wie wir integrierte Lösungen anbieten, die spezifische Anforderungen erfüllen und gleichzeitig Installation und Wartung vereinfachen. Seit 15 Jahren schaffen wir echten Mehrwert für unsere Kunden und begleiten sie auf ihrem Weg in eine saubere Energiezukunft – daran hat sich nichts geändert.“
Botschafter Burri ergänzte: „China verfügt über große Fertigungskompetenz, die Schweiz über starke Innovationskraft. Dieses Projekt zeigt, wie unsere Stärken zusammenwirken können, um globale Klimaziele voranzubringen.“
Die Schweizer Botschaft prüft bereits, ob weitere Dachflächen mit Solarmodulen ausgestattet werden können, um die nachhaltige Infrastruktur langfristig weiter zu stärken.





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