Ungefähr 14 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland sind dem Gebäudesektor zuzuschreiben. Praktisch sind es sogar 28 Prozent, wenn die Emissionen aus der Strom- und Fernwärmeherstellung hinzugerechnet werden, die für den Gebäudebetrieb notwendig sind. Bei der Berechnung jedoch werden diese weiteren 14 Prozent der Energiewirtschaft und der Industrie zugeschrieben (Quelle: bundesregierung.de). Insgesamt verdeutlichen diese Zahlen die dringende Notwendigkeit, CO2-Emissionen zu reduzieren, um das Klima nachhaltig schützen zu können.
Viele Gebäude in Deutschland, besonders jene aus dem Bauboom der 1960er Jahre, können mit den technischen Anforderungen moderner Verglasungen in neuen Gebäuden nicht mehr mithalten. Der Wärmedurchgangskoeffizient, auch Ug-Wert genannt, liegt bei derartigen Gebäuden oft über 3 W/m2K und ist damit relativ hoch. Der U-Wert beschreibt den Wärmestrom aus dem Gebäude heraus – je höher er ist, desto mehr Energie wird zum Heizen benötigt. Neue Isolierglasfenster mit entsprechender Wärmedämmbeschichtung (wie z. B. Fenster mit Pilkington Optitherm™) können hier Abhilfe schaffen. Zum Vergleich: In einem Standard-Isolierglasaufbau können mit Pilkington-Wärmedämmprodukten U-Werte von ca. 1 W/m2K erreicht werden.
Es ist aber auch denkbar, durch den Einsatz moderner Funktionsverglasungen nicht nur weniger Energie zu verbrauchen, sondern mit der Verglasung auch noch selbst zu erzeugen. Das ist möglich mit Pilkington Sunplus™ BIPV. BIPV steht für „Building Integrated Photovoltaic“ und meint Photovoltaikmodule, die in die Gebäudehülle integriert werden. Die Einsatzbereiche von BIPV umfassen die Bereiche Dachintegration, Fassaden-, Fenster-, Brüstungs- oder Verschattungslösungen.
Die Module werden projektorientiert gefertigt, um ein möglichst homogenes Gesamterscheinungsbild zu erreichen. Die Zentrale der Pilkington Austria GmbH in Bischofshofen wurde in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Immobilienunternehmen und Technologie-Standort Techno-Z mit einer Pilkington Sunplus™ BIPV-Fassade ausgestattet. Detaillierte Informationen über das Projekt und die Leistungsfähigkeit der Pilkington Sunplus™ BIPV-Module finden Sie in diesem technischen Report.
Pilkington Sunplus™ BIPV ist mit weiteren Pilkington-Funktionsgläsern kombinierbar. Durch die Kombination mit dem besonders neutralen Weißglas Pilkington Optiwhite™ erreicht das Maximum des Sonnenlichts die monokristallinen PV-Zellen, die das Sonnenlicht in Energie umwandeln. Auch die Kombination mit Wärmedämmgläsern wie Pilkington Optitherm™ S1A oder Pilkington Optitherm™ S3 ist möglich, um im Winter Heizkosten sparen zu können. Aber auch die Sonnenschutzgläser aus der Pilkington Suncool™-Produktpalette lassen sich mit Pilkington Sunplus™ BIPV kombinieren, sodass einerseits mithilfe der Sonneneinstrahlung Energie mithilfe der PV-Module erzeugt wird, sich andererseits der Innenraum jedoch nicht so stark aufheizt. So können im Sommer die Kosten zur Kühlung des Gebäudeinneren reduziert werden.





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