Die Energiewende gemeinsam gestalten – Forschungsverbund CREATE:ENERGY lädt zur Jahreskonferenz

Teilen

Im Fokus stehen die Erfahrungen aus den Städten Vetschau, Calau, Lübbenau und dem Amt Burg (Spreewald), die gemeinsam mit Gästen aus Nordrhein-Westfalen einen Blick auf die Herausforderungen und Chancen der Energieerzeugung in ehemaligen Bergbauregionen werfen. Dabei geht es um die Nutzung von Flächen, etwa für Photovoltaik auf Dächern oder Freiflächen, um rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie um die Frage, wie lokale Energieprojekte sinnvoll und nachhaltig umgesetzt werden können.

Die Konferenz versteht sich als Plattform für Austausch und Beteiligung. Sie zeigt auf, wie Energiewende nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich gelingen kann, durch genossenschaftliche Modelle, kommunale Initiativen und die aktive Mitwirkung der Bevölkerung. Ziel ist es, neue Handlungspfade zu eröffnen und Pilotprojekte zu entwickeln, die beispielhaft für eine sozial gerechte und ökologisch sinnvolle Energiewende stehen.

Neben Fachvorträgen und Diskussionen werden konkrete Projektbeispiele vorgestellt. Vertreter*innen aus Verwaltung, Planung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft bringen ihre Perspektiven ein und arbeiten gemeinsam an Lösungen für die Umsetzung vor Ort. Die Konferenz setzt damit ein Zeichen für Zusammenarbeit und zeigt: Energiewende gelingt besser miteinander als gegeneinander.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Gefördert wird die Konferenz durch Drittmittel im Rahmen kommunaler Forschung. Das Programm sowie weitere Informationen sind unter https://machmawatt.de/ einsehbar.

Jahreskonferenz des Forschungsverbundes CREATE:ENERGY
9. und 10. Oktober 2025, ab 9 Uhr
Sport- und Kulturscheune Raddusch, Groß-Lübbenauer Weg 5, 03226 Vetschau/Spreewald

Projektverantwortlich: Forschungsverbund CREATE:ENERGY (BTU/RWTH Aachen)

Das Forschugsprojekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie durch die Stiftung MERCATOR.