Gestern wurde bekannt, dass Finanzminister Schäuble eine Steuer auf selbstgenutzten Solarstrom einführen möchte. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) wendet sich klar gegen diese Besteuerung.: „Ausgerechnet der Solarstrom, der in den vergangenen Jahren rasant günstiger geworden ist, soll nun staatlich belastet werden.“ so Jörg Sutter, Vizepräsident der DGS. Dabei wurde bereits durch die Einführung der EEG-Umlage für Eigenverbrauch die Solarstromerzeugung für größere Anlagen unattraktiv.
Der Markt für Sonnenstrom ist in Deutschland deutlich eingebrochen: Schon ohne die Steuer wird in diesem Jahr wohl nur rund die Hälfte der Anlagenleistung installiert, die sich die Bundesregierung selbst als Ziel gesetzt hat – und das Ziel bestand schon vor den Klimazielen von Paris, die einen noch schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien erfordern.
Und Ralf Haselhuhn von Fachausschuss Photovoltaik der DGS ergänzt: „Die Stromsteuer wurde eingeführt, um die Energiewende zu beschleunigen, nicht um sie zu bremsen. Dieser Plan ist unsinnig.“
Ansprechpartner für den Inhalt dieser Mitteilung:
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS)
Gemeinnütziger Verbraucherschutzverband nach §22a AGBG
Pressesprecher: Matthias Hüttmann
Web:www.dgs.de/presseMail:presse@dgs.de





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