Deutscher GJETC-Vorsitzender erhält „Orden der Aufgehenden Sonne“ von japanischer Regierung

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Die japanische Regierung hat dem deutschen Co-Vorsitzenden des German Japanese Energy Transition Council (GJETC), Prof. Dr. Peter Hennicke, am 29. April 2021 den „Orden der Aufgehenden Sonne“ verliehen. Dabei handelt es sich um eine der höchsten Auszeichnungen Japans an Persönlichkeiten, die einen wesentlichen Beitrag zur japanischen Kultur und Gesellschaft geleistet haben. Prof. Hennicke erhält den Orden für sein anhaltendes Engagement und seine Arbeit im GJETC. Die offizielle Verleihung des Ordens ist beim nächsten Treffen des GJETC im September 2021 in der Botschaft von Japan in Berlin geplant.

Zusammen mit dem „Orden der Aufgehenden Sonne“ übermittelte der japanische Außenminister, Toshimitsu Motegi, seine Glückwünsche an Prof. Hennicke, der sich für die Auszeichnung bedankte: „Ich empfinde diesen ehrenvollen Orden als große Ermutigung für den GJETC, unsere Zusammenarbeit zu intensivieren. Die Auszeichnung zeigt, dass wir mit dem GJETC gemeinsam ein internationales Vorbild geschaffen haben. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen und energiepolitischer Prioritäten ist es uns gelungen, einen kontinuierlichen, wissenschaftlich fundierten Wissensaustausch zu etablieren und gemeinsam nach Wegen zu suchen, um Klimaneutralität für unsere Länder zu erreichen.“

Die Verleihung des Ordens an Prof. Hennicke durch die japanische Regierung ist Ausdruck der Wertschätzung der Arbeit des GJETC und seiner politischen Empfehlungen. Der Rat wurde 2016 gegründet und setzt sich aus 16 renommierten deutschen und japanischen Energieexperten zusammen. Gemeinsam etablierte der GJETC eine wissenschaftsbasierte Zusammenarbeit der beiden Länder in Fragen der globalen Klimaerwärmung und der Energiewende. Seit der Gründung hat der Rat eine Vielzahl von Energieanalysen erstellt, Veranstaltungen in Berlin und Tokio durchgeführt und Empfehlungen zur Energiewende an die japanische und deutsche Regierung sowie zur Unterstützung der Deutsch-Japanischen Energie Partnerschaft formuliert.

„Die neue globale Klimaschutzdynamik, die zum Beispiel durch ambitioniertere Klimaschutzziele der EU, von China und nun auch den USA vorangetrieben wird, eröffnet auch für die Deutsch-Japanische Energiepartnerschaft ermutigende Perspektiven und neue Möglichkeiten“, so Prof. Hennicke weiter. „Meine KollegInnen im GJETC und ich sehen dies als eine Verpflichtung, so viel wie möglich zum beschleunigten Klimaschutz beizutragen sowie Wege zu einem risikoarmen Energiesystem und zu einer gerechten sozioökologischen Transformation zu entwickeln.“