DAA SolarIndex Q1 2023: Erhoffter PV-Boom durch Gesetzesänderung bleibt zunächst aus

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Das erste Quartal 2023 beginnt bei DAA mit einer eher gedämpften Nachfrage nach Photovoltaikanlagen und Speichern. Die Zubauzahlen der Bundesnetzagentur sind hingegen hoch: Sie liegen zwischen 150 und 200 Indexpunkten. 

Diese Entwicklung ist zum einen saisontypisch. Zum anderen aber auch unerwartet angesichts der steuerlichen Erleichterungen, die seit Januar 2023 auf den Kauf von PV-Anlagen und Speichern gelten. Es könnte angenommen werden, dass gestiegene Zinsen und die hohe Inflation bei Investitionen weiterhin zögerlich machen.

Zwischen Februar und März zeigt sich beim Interesse an PV-Anlagen eine leicht positive Tendenz. Angesichts des derzeitigen, zum Beispiel im Preisindex von pvXchange dokumentierten, Abwärtstrend bei den Preisen von Photovoltaikmodulen rechnet DAA jedoch im weiteren Jahresverlauf mit einem stetigen Anstieg des Interesses an Photovoltaikanlagen. 

Bei den Stromspeichern ist zum Ende des ersten Quartals 2023 hin eine leichte Aufwärtstendenz erkennbar. Allerdings steigt die Effizienz der PV-Speicher laufend, wie es zum Beispiel die HTW Berlin in der Stromspeicher-Inspektion 2023 aufzeigt. Dieser Aspekt, sowie stetig sinkende Speicherpreise, wie zum Beispiel die RWTH Aachen in ihrem Speichermonitoring 2.0 aufzeigt, könnten auf eine im Jahresverlauf stärker steigende Nachfrage nach Speichern hindeuten. 

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DAA GmbH

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