Berlin, 27. September 2024. Mit rund 250 Gästen aus Energiewirtschaft, Politik, Presse und Verbändelandschaft hat der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) gestern sein Sommerfest BNEW2024 gefeiert. Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Robert Habeck betonte in seiner Keynote: „Wir haben in den kommenden Monaten drei Aufgaben: Wir müssen den Menschen zeigen, welche Vorteile die Energiewende für sie persönlich in ihrem Alltag hat. Dann müssen wir der Flexibilisierung zum Durchbruch verhelfen. Und schließlich müssen wir regeln, wie die aktuellen Kosten des Netzausbaus über einen längeren Zeitraum finanziert werden können.“ Der Umbau der Energieversorgung für den Industriestandort Deutschland sei ein Mega-Projekt, das inzwischen auf einem guten Weg ist. „Die positive Entwicklung darf jetzt nicht abreißen, ein Zickzack-Kurs in der Gesetzgebung können wir uns nicht erlauben“, sagte Habeck.
bne-Geschäftsführer Robert Busch erklärte: „Wir sind als Branche dankbar dafür, dass Sie den Ausbau der erneuerbaren Energien entfesselt haben. Seit einigen Jahren erleben wir eine sehr dynamische Entwicklung. Besonders die Solarenergie wächst unfassbar schnell mit einem jährlichen Zubau von deutlich über 10 Prozent, 2023 sogar um über 20 Prozent.“ Allerdings gebe es auch Nachbesserungsbedarf: „Was fehlt ist der Transport der Energie und die Flexibilisierung und Verwendung zur richtigen Zeit. Dazu bedarf es einen Nachschlag bei der Digitalisierung, um die im Digitalisierungsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums mangelhafte Ausstattung schnell zu verbessern“, sagte Busch.
Habeck kündigte darüber hinaus die zeitnahe Einführung von bidirektionalem Laden für Elektroautos an. „Mit bidirektionalem Laden können Bürgerinnen und Bürger Geld sparen und gleichzeitig die Netze entlasten. Wir haben zwar noch einige Hausaufgaben zu erledigen, aber wir wollen es in den kommenden Monaten ermöglichen“, sagte Habeck.





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