Beim Ausbau erneuerbarer Energien auf Landesliegenschaften geht das Land Nordrhein-Westfalen mit großen Schritten voran. Allein der Strom, den die 2024 auf Landesgebäuden neu installierten Photovoltaikanlagen jährlich produzieren, würde ausreichen, um mit einem durchschnittlichen Elektroauto rund 15 Millionen Kilometer zurückzulegen. Das entspricht mehr als 370 Erdumrundungen.
„Der Ausbau erneuerbarer Energien auf unseren Landesgebäuden und die Nutzung von selbsterzeugtem Solarstrom sind ein wichtiger Schritt zur klimaneutralen Landesverwaltung.“, erklärt Dr. Dirk Günnewig, Staatssekretär im Ministerium der Finanzen und Vorsitzender des BLB NRW-Verwaltungsrats. „Dass der BLB NRW die Ausbauleistung im vergangenen Jahr deutlich steigern konnte, zeigt: Öffentliche Gebäude können eine zentrale Rolle beim Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen spielen.“
„Wir haben die Geschwindigkeit beim Photovoltaikausbau zuletzt immer weiter steigern können und sind damit auf einem guten Weg, das Potential unserer Gebäude im Verwaltungsvermögen in den nächsten Jahren sukzessive zu erschließen“, ergänzt BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems.
JVA Bochum ist Spitzenreiterin bei der Solarstromproduktion
Höhepunkt eines erfolgreichen Jahres für den Photovoltaikausbau ist die Fertigstellung von drei Anlagen auf den Dächern der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bochum. Dort produzieren insgesamt 1.103 Solarmodule künftig etwa 430.000 Kilowattstunden klimafreundlichen Strom pro Jahr. Eine Menge, die den Bedarf von rund 100 Vier-Personen-Haushalten decken könnte. Die JVA ist damit Spitzenreiterin unter den Landesliegenschaften – an keinem anderen Standort der Landesverwaltung in Nordrhein-Westfalen wird aktuell so viel Solarstrom produziert wie in Bochum.





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