Bischof + Klein entwickelt mit B+K BackFlex® nachhaltige Rückseitenfolien

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PV-Module sind mittlerweile weltweit im Einsatz und dadurch unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Rückseitenfolien spielen beim Schutz und der Lebensdauer von PV-Modulen eine wichtige Rolle. Sie schützen hierbei die inneren Bauteile, wie Solarzellen, Zellverbinder und Einkapselungspolymere, vor mechanischen Belastungen und Umweltweinflüssen. Durch die Reduzierung der Wasserdampfpermeation werden Korrosion von metallischen Komponenten und die Hydrolyse von EVA minimiert. Ebenso dient die Rückseitenfolie als elektrischer Isolator für PV-Module und übernimmt somit eine Schutzfunktion. Wichtig ist auch, dass sich Rückseitenfolien leicht und gut bei der Herstellung von PV-Modulen verarbeiten lassen. All diesen Ansprüchen wird die vom Verpackungs- und Folienspezialisten Bischof + Klein neu entwickelte Rückseitenfolie B+K BackFlex® PP gerecht.

B+K BackFlex® PP steht für eine ausgezeichnete Stabilität gegenüber UV-Strahlung und zeigt selbst unter Wüstenbedingungen sowie in feucht/heißem tropischen Klima keine Vergilbung.

Rückseitenfolien stehen im permanenten Austausch mit der sie umgebenden Atmosphäre. Hierbei nehmen Kunststoffe Feuchtigkeit auf, was bei erhöhten Temperaturen zu einer Versprödung durch Hydrolyse führen kann. Besonders PET-basierte Rückseitenfolien sind hierfür anfällig. B+K Backflex® PP besteht aus Polypropylen (PP) und ist dadurch von Natur aus stabil gegenüber Hydrolyse. Damp-Heat Tests (85°C / 85% r.F.) von mehr als 5.000 h haben dies bestätigt.

Feuchtigkeit, die in ein PV-Modul permeiert, kann im Einkapselungspolymer (EVA) zur Bildung von Essigsäure führen. Die Wasserdampfdurchlässigkeit von B+K BackFlex® PP ist gegenüber marktüblichen Rückseitenfolien, die eine PET-Kernlage enthalten, um bis zu 50% reduziert. Dies wirkt sich deutlich auf das Alterungsverhalten der Einkapselung aus.

Ein besonderer Augenmerk muss auf die elektrische Sicherheit von Rückseitenfolien gelegt werden, da es sich bei PV-Modulen um elektrische Bauteile handelt und die Systemspannungen sehr hoch sein können.  B+K BackFlex® PP 360 ist bis zu einer Systemspannung von 1.500 V DC zertifiziert. Die Durchschlagsspannung liegt bei 60 KV.

Alle Komponenten eines PV-Moduls werden in der Regel mittels Lamination bei ca. 150°C mit einander verbunden. Bei diesem Produktionsschritt sollte der Schrumpf der verwendeten Kunststoffe möglichst klein sein, um möglichste wenige mechanische Spannungen zu erzeugen. B+K BackFlex® erfüllt diese Anforderungen mit einem einzigartigen Schrumpfverhalten von <0,3%.

Der Wirkungsgrad auf Modulebene hängt unter anderem auch von der Reflexion der Rückseitenfolie ab. B+K BackFlex® PP bietet eine hohe optische Reflexion im solaren Spektrum, die vergleichbar ist mit allen marktüblichen Produkten.

Marktübliche Rückseitenfolien, wie z.B. TPT, TPE und PPE, sind klebekaschierte Laminate, die leicht delaminieren können. B+K BackFlex® PP wird in einem Arbeitsschritt  mittels Co-Extrusion hergestellt und eine Delamination ist somit praktisch ausgeschlossen. Durch das ausgeklügelte Herstellungsverfahren werden keine Klebstoffe und damit auch keine Lösungsmittel benötigt. Hinzu kommt, dass der einstufige Prozess deutlich energiesparender ist und B+K BackFlex® PP somit zum nachhaltigeren Produkt macht.

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