Baustart beim ersten Batteriespeicher der EEW-Gruppe in Premnitz

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Beim Batteriespeicher-Projekt der TRICERA energy für die EEW Energy from Waste-GmbH am Standort in Premnitz haben die Bauarbeiten begonnen. Es entsteht ein Speichersystem mit einer Kapazität von 15 Megawattstunden und einer Leistung von sieben Megawatt. Das Projekt markiert einen entscheidenden Schritt in der strategischen Weiterentwicklung der grundlastfähigen EEW-Kraftwerke hin zu flexiblen Speicherkraftwerken.

Der erste Meilenstein des Projekts ist die Errichtung des Fundaments, die in diesen Tagen beginnt. Die Lieferung und Installation der Speichermodule ist für den Herbst geplant, die Inbetriebsetzung erfolgt im vierten Quartal dieses Jahres. EEW investiert mehrere Millionen Euro in den Bau des Batteriespeichers. Er ist ein wichtiger Meilenstein, der den Weg für Speicherlösungen an anderen EEW-Standorten ebnen soll.

„Mit dem Batteriespeicher in Premnitz entwickeln wir unsere Anlagen konsequent weiter“, erklärt Joachim Manns, COO und Mitglied der Geschäftsführung der EEW-Gruppe. „Wir machen unsere Kraftwerke fit für die Zukunft: Sie bleiben eine stabile Säule der Energieversorgung, können aber künftig Energie flexibel speichern und dann einspeisen, wenn sie gebraucht wird. So erweitern wir unser Geschäftsfeld und leisten einen noch größeren Beitrag zur Stabilität der Stromversorgung.“

Lars Fallant, COO der TRICERA energy ergänzt: „Wir freuen uns sehr über den bisher sehr reibungslosen Projektverlauf und das professionelle Zusammenarbeiten mit den Kolleg:innen der EEW. Man spürt, dass das Unternehmen für dieses Zukunftsprojekt brennt. Es ist schön zu sehen, dass sich immer mehr Firmen flexibler für die Zukunft aufstellen und Batteriespeicher als Teil der Lösung verstehen.“

Mit der Integration von Batteriespeichern verfolgt EEW eine klare Strategie: Die bestehenden, grundlastfähigen Kraftwerke werden so ausgebaut, dass sie künftig flexibel auf die Bedarfe an Strom, Prozessdampf und Fernwärme in einem zunehmend volatilen Energiemarkt reagieren können. Der Standort Premnitz dient dabei als Blaupause, um die Technologie in der Gruppe weiterzuentwickeln und den Energiehandel als neues Geschäftsfeld zu erschließen.