Bonn. In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland jeweils gut 100.000 Ein- und Zweifamilienhäuser neu gebaut. Trotz der hohen Attraktivität von Photovoltaik-Anlagen in ökologischer und ökonomischer Hinsicht wurde jedoch lediglich bei 7% der Neubauten Photovoltaik direkt im Bauprozess installiert.
Das Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research hat im Rahmen der Studie „Endkundenbefragung Photovoltaik 2019“ 887 deutsche Haus- und Wohnungsbesitzer befragt, die ihr Haus nach 2010 gebaut haben oder aktuell den Hausbau umsetzen. Kernpunkt dieser Untersuchung sind die Hintergründe und Motivationen von Bauherren bei der Entscheidung für oder gegen Photovoltaik. Die Frageelemente werden in der aktuellen Studie dabei in den zeitlichen Kontext des Hausbaus gesetzt. Die Studie legt hier offen, dass im Rahmen der Planungsphase ihres Hauses lediglich die Hälfte der Hausbesitzer zum Thema Photovoltaik angesprochen wurden. Hingegen gaben von der anderen Hälfte wiederum fast 60% der Befragten an, dass sie die Ansprache begrüßt hätten, aber von niemandem bezüglich Photovoltaik informiert wurden. Der Wunsch nach Information bezieht sich dabei auf alle Gewerke. Insbesondere Architekten werden hierbei als wichtige Informationsquelle zu Photovoltaik angesehen.
Insgesamt legen die Studienergebnisse offen, welche falschen Einschätzungen und Annahmen bezüglich Photovoltaik die Bauherren prägen und wie groß der Informationsbedarf tatsächlich ist.
Weitere Themen der Studie „Endkundenbefragung Photovoltaik 2019“ umfassen unter anderem, ob und zu welchem Zeitpunkt im Planungs- und Bauprozess die Hausbesitzer mit dem Thema Photovoltaik in Kontakt gekommen sind, wer dabei die Initiative ergriffen hat und wie der Bauherr beraten wurde.
Weitere Informationen zur Studie können hier eingesehen werden. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an die Projektleiterin Hanna Schmole h.schmole(at)eupd-research.com.





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