Bonn, 13. März 2025 – Zum 31. Januar hat der Bundestag neue Energiegesetze beschlossen, die unter anderem neue Regelungen enthalten, die Nutzern von Batteriespeichern zugutekommen. Beispielsweise können die Geräte zukünftig nicht mehr zur Speicherung von selbsterzeugtem Solarstrom genutzt werden, sondern dürfen auch Netzstrom zwischenspeichern. In Kombination mit Smart Metern und dynamischen Tarifen können Besitzer so Einnahmen erzielen und erbringen zusätzliche eine wichtige Ausgleichsleistung für das Netz. Gleichzeitig wird die maximale Einspeiseleistung für Photovoltaikanlagen ohne Smart Meter auf 60 Prozent beschränkt. Dies liefert noch ein weiteres Argument für Heimspeicher.
Nutzer können ihren Solarstrom dort zwischenspeichern, um ihn später selbst zu nutzen oder zu einem anderen Zeitpunkt zu nutzen. Insgesamt werden sie durch einen eigenen Speicher unabhängiger von den Netzbetreibern und können Kosten sparen. Nicht umsonst verfügen heute mehr als 80 Prozent der neuen PV-Anlagen auf Eigenheimen über einen angeschlossenen Speicher. Doch die Technologie hat nicht nur für einzelne Bürger Vorteile, sondern auch für das Gesamtsystem Stromnetze.
Unerreichte Flexibilität
Batteriespeicher eignen sich ideal dafür, kurzfristige Regelenergie bereitzustellen. Dies ist notwendig, um die Netzfrequenz stabil im Bereich von 50 Hertz zu halten. Bei zu wenig Einspeisung fällt sie darunter, bei zu viel Input steigt sie über diesen Wert. Daher muss die Regelung in beide Richtungen erfolgen können. Batterien können kurzfristig sowohl Energie aufnehmen als auch abgeben und reagieren praktisch ohne Verzögerung. Da es bei der Frequenzregelung auf Millisekunden ankommt, kommen dafür eher kommerzielle Speicher in Frage, die direkt mit den Systemen der Netzbetreiber gekoppelt sind und von diesen angesteuert werden können.
Private Speicher, wie der xStorage Hybdrid von Eaton, spielen eher eine Rolle, wenn es um den Ausgleich im Tagesverlauf geht. Der Verbrauch ist in der Regel in den Morgen- und Abendstunden am höchsten, die Erzeugung mit Solarenergie dagegen um die Mittags-/ Nachmittagszeit. Dadurch ergibt sich eine dezentrale Flexibilitätsressource, die sich durch einen variablen Preis in Teilen selbst reguliert. Viele kleine Speicher haben außerdem den Vorteil, dass einzelne Ausfälle für das Gesamtsystem nicht ins Gewicht fallen.
Zellulare Netze und Resilienz
Speicher können generell zu einer notwendigen Dezentralisierung der Stromversorgung beitragen. Bisher waren die Stromnetze auf wenige Großkraftwerke und viele Verbraucher ausgerichtet. Dies ändert sich mit der Energiewende und aus Verbrauchern werden immer häufiger Prosumenten (sie konsumieren nicht mehr nur Energie, sondern erzeugen diese auch selbst). Damit verändern sich auch die Energieflüsse. Im Idealfall sollte elektrischer Strom möglichst nah am Entstehungsort verbraucht werden, um unnötige Übertragungsverluste zu verhindern. Die Netzstruktur der Zukunft sollte daher aus einer Zellenform bestehen, mit dem Zeil, dass jede einzelne Zelle so autark wie möglich arbeitet – dafür ist Zwischenspeicherung unerlässlich.
Diese Struktur bietet eine hohe Resilienz – sowohl im kleinen als auch im großen Maßstab. Verbraucher könnten kurzfristige Stromausfälle überbrücken, während die Netze besser gegen weitreichende Folgen lokaler Störungen geschützt wären.
Ein Schlüsselelement dieser modernen Netzstruktur sind Batteriespeicher – sie ermöglichen eine effiziente Zwischenspeicherung und sorgen für mehr Stabilität. Genau hier setzt der Eaton xStorage Hybrid an und gewann als innovative Lösung für die Energiewende beim „Produkt des Jahres“-Wettbewerb von Industrial Innovation den zweiten Platz in der Kategorie Energie und Elektromechanik.





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