Auswirkung der Urbanisierung: Städtische Wärmeinseln vermeiden durch solare Überdachung bei gleichzeitiger Stromgewinnung.
Solarcarports mit fünffacher Funktionalität!
Neben der Dreifach-Funktionalität von Parken, Wetterschutz und Stromgewinnung kommt ein 4. und weiterer umweltpolitischer Aspekt hinzu: Verringerung städtischer Wärmeinseln.
Die Temperaturen in den Städten steigen immer weiter an. Dies ist vor allem auf die Asphaltwüsten zurückzuführen, die immer mehr Fläche einnehmen. Durch die Parkplätze und Straßen entstehen Wärmeinseln, die dafür sorgen, dass die Umgebungstemperatur ansteigt.
Diese Wärmeinseln sind besonders in Ballungszentren ein großes Problem. In New York City zum Beispiel ist die durchschnittliche Temperatur im Sommer um fast fünf Grad höher als in den Vororten. Das bedeutet, dass es in der Stadt sehr viel heißer ist als in ländlichen Gebieten.
Das Problem der Wärmeinseln ist, dass sie nicht nur unangenehm für die Menschen sind, sondern auch zu einem erhöhten Energiebedarf führen. Die Klimaanlagen müssen härter arbeiten und somit verbrauchen sie mehr Strom. Auch die Fahrzeuge müssen mehr Energie aufwenden, um sich in der Hitze fortzubewegen.
All dies führt zu einer weiteren Erwärmung der Atmosphäre und damit zu noch mehr Wärmeinseln. Es ist ein Teufelskreis, der nur durchbrochen werden kann, wenn wir unsere Städte grüner gestalten.
Eine Möglichkeit hierzu wäre es, mehr Bäume und Grünflächen in den Städten anzubauen. Oder asphaltierte Flächen mit solaren Überdachungen verschatten.
Mit teiltransparenten Modulen, die lichtdurchlässig sind, lassen sich darunter sogar Begrünungselemente einbinden, was wiederum neue Akzepte und Möglichkeiten für Stadtplaner und Architekten hervorruft.
Dies würde nicht nur die Temperatur senken, sondern auch den CO₂-Ausstoß reduzieren. Außerdem würde es den Menschen guttun, sich in der Natur aufzuhalten und die frische Luft zu genießen.
Mehr dazu hier:
Schutz der Gesundheit als die 5. Funktionalität von Solarcarports
Es ist eine indirekte Funktionalität mit Folgewirkung. Städtische Wärmeinseln können sich direkt auf die Gesundheit und das Wohlergehen der Stadtbewohner auswirken. Allein in den Vereinigten Staaten sterben jedes Jahr durchschnittlich 1.000 Menschen an den Folgen extremer Hitze. Da städtische Wärmeinseln durch erhöhte Temperaturen gekennzeichnet sind, können sie das Ausmaß und die Dauer von Hitzewellen in Städten potenziell erhöhen. Untersuchungen haben ergeben, dass die Sterblichkeitsrate während einer Hitzewelle exponentiell mit der Höchsttemperatur ansteigt, ein Effekt, der durch die städtischen Wärmeinseln noch verstärkt wird. Die Anzahl der Personen, die extremen Temperaturen ausgesetzt sind, wird durch die städtischen Wärmeinseln bedingte Erwärmung erhöht.
Mit dem Ausbau offener Stellplätze und einem Paradigmenwechsel im allgemeinen Verständnis von Parkflächen können asphaltierter Flächen in den Stadtregionen durch die Mehrfachnutzung die Gesundheit der Stadtbewohner schonen. Mit transparenten Solarmodulen ergeben sich zusätzlich neue Gestaltungsmöglichkeiten für Stadtplaner und Architekten zur Begrünung, das sich wiederum auf das Wohlbefinden und den Wohlfühlfaktor in den Städten positiv auswirkt.
Mehr dazu hier:
Warum überhaupt Parken auf dem Asphalt?
Asphalt ist ein idealer Untergrund für das Parken von Autos. Es ist glatt und ebenerdig, sodass Sie Ihr Auto problemlos parken können. Außerdem ist es leicht zu reinigen und zu pflegen.
Der bisher große Vorteil des Asphalt-Parkens war, dass es sehr viel einfacher und kostengünstiger ist, einen Parkplatz zu errichten oder zu reparieren. Aber eben nicht nachhaltig. Dieses Bewusstsein entsteht erst langsam. Zuvor wurde das Thema auch vielfach verdrängt, weil es dafür noch keine andere echte Alternative und praktikable Lösungen gab.
Ein weiterer großer Vorteil von Asphalt-Parken ist, dass es sehr vielseitig ist. Es kann in verschiedenen Größen und Formen angelegt werden, sodass es sowohl für kleine als auch große Fahrzeuge geeignet ist. Auch die Gestaltung der Asphalt-Parkfläche ist sehr flexibel. So können Sie beispielsweise verschiedene Bereiche für unterschiedliche Zwecke nutzen.
In Kombination mit teiltransparenten Solarmodule-Überdachung bei gleichzeitigem Teilausbau von Begrünungsmöglichkeiten ist nun auch hier die Wende und ein Umdenken möglich.





Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.
Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.
Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.