Im Rahmen seiner China-Reise hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier heute (08.04.) in Peking eine Wanderausstellung zur deutschen Energiewende eröffnet. Die vom Auswärtigen Amt gestaltete Ausstellung informiert auf 20 interaktiven Stationen über die verschiedenen Aspekte der Energiewende und Meilensteine der Energiepolitik seit der Ölkrise der 1970er-Jahre. Sie beantwortet oft gestellte Fragen und lädt zum Dialog über eine nachhaltigere Energieversorgung weltweit ein.
Mit der Wahl Pekings für den Startschuss der Ausstellung, die in vielen Städten weltweit zu sehen sein wird, unterstreicht die Bundesregierung die Bedeutung Chinas in der internationalen Energiepolitik. Als weltgrößter Energieverbraucher, -produzent und -importeur zeigt China wachsendes Interesse am internationalen energiepolitischen Dialog. Deutschland und China teilen die globale Verantwortung für eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige, verlässliche und bezahlbare Energieversorgung.
Die Wanderausstellung zur Energiewende wird bis zum 16. April in der University of International Business and Economics in Peking zu sehen sein und danach in mehreren Versionen und Sprachfassungen um die Welt reisen. Weitere Stationen sind unter anderem Belgrad (18.–25. April), Kapstadt (20. Mai–9. Juni) und San Francisco (1.–3. Juni).
International wird die deutsche Energiepolitik mit großem Interesse verfolgt. Deutschland ist mit der Entscheidung, Energieeffizienz zu steigern, erneuerbare Energien auszubauen und aus der Kernenergie auszusteigen ein weltweit beachteter Pionier – und das nicht erst seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Die Ausstellung greift das große Interesse auf. Sie knüpft auch an die Internationale Konferenz „Berlin Energy Transition Dialogue“ an, die Mitte März mit mehr als 1000 energiepolitischen Entscheidern aus 74 Ländern im Auswärtigen Amt stattfand, und bei der die Energiewende ebenfalls ein zentrales Thema war.





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