Architektur mit Energie: Berko erweitert Solarstromerzeugung auf seine gesamte Gebäudehülle

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Am Produktionsstandort von Berko Kompressoren in den Niederlanden ist Solarenergie längst mehr als nur eine Dachlösung. Da die Dachflächen jedoch bereits vollständig genutzt sind, wandte sich das Unternehmen nun der Gebäudefassade zu, um die standortinterne Stromerzeugung weiter auszubauen und gleichzeitig die architektonische Einheit der Fabrik zu bewahren.

Das Projekt umfasst farblich abgestimmte Solar-Fassadenpaneele, die von Soluxa entwickelt worden und auf den hocheffizienten Standardmodulen von AIKO basieren, welche sich für die direkte Fassadenmontage eignen. An den Ost-, Süd- und Westfassaden eingesetzt, zeigt das System, wie sich Photovoltaik ohne spürbare Leistungseinbußen in vertikale Flächen integrieren lässt.

Aus hocheffizienten Modulen werden farbige Solar-Fassaden

Soluxa bezieht die hocheffizienten Standardmodule direkt von AIKO und bearbeitet sie mit seiner patentierten Farb-Beschichtungstechnologie. So entstehen Fassadenpaneele, die zur grauen Gebäudehülle (RAL 7022) passen. Das Ergebnis ist ein einheitliches architektonisches Erscheinungsbild in Kombination mit solider elektrischer Leistung: Die maßgeschneiderten Paneele erreichen nahezu 21 % Wirkungsgrad und 410 Wp pro Modul. Soluxa übernimmt sowohl die Beschichtung als auch den Aftersales-Service und die Garantieabwicklung für seine Fassadenmodule.

„Fassadenanwendungen erfordern sowohl Effizienz als auch gestalterische Flexibilität“, sagt Lourens van Dijk, Gründer von Soluxa. „Die Module von AIKO liefern uns die elektrische Leistung, die wir benötigen, während unsere Farbtechnologie es ermöglicht, Solarenergie zu einem integralen Bestandteil des Gebäudes zu machen und nicht nur zu einem zusätzlichen Bauteil.“

Neue Flächen für Solarenergie erschließen

Da die Dachflächen von Berko bereits vollständig genutzt werden, bot die Fassade eine praktikable Möglichkeit, die Solarkapazität zu erweitern. Durch die Nutzung mehrerer Ausrichtungen wurde die verfügbare PV-Fläche im Vergleich zu einem reinen Dachsystem deutlich erhöht und zugleich ein ausgewogeneres Erzeugungsprofil über den Tagesverlauf hinweg geschaffen.

Ost- und westseitige Fassaden liefern morgens und am späten Nachmittag höhere Erträge, während die Südfassade in den Wintermonaten bei niedrigen Sonnenständen zur Stromerzeugung beiträgt. Dieses Erzeugungsprofil passt damit auch zum Strombedarf der Fabrik.

„Unsere Dächer waren bereits vollständig mit Solarmodulen belegt, doch das machte uns morgens und nachmittags noch nicht autark“, sagt Paul Kokke, Gründer von Berko Kompressoren. „Die Solarfassade erzeugt jetzt aber genau zu diesen Zeiten Strom, den wir direkt in der Fabrik nutzen können.“

Sichtbare Nachhaltigkeit mit direktem Mehrwert

Das Fassadensystem erstreckt sich über mehr als 200 m², verfügt über eine Gesamtleistung von 40 kWp und einen erwarteten Jahresertrag von rund 24.000 kWh. Durch die Maximierung des Eigenverbrauchs trägt das Projekt dazu bei, die Abhängigkeit vom Stromnetz zu verringern und gleichzeitig Einschränkungen bei der Netzeinspeisung zu vermeiden.

In den Niederlanden können die Wartezeiten für neue oder erweiterte Netzanschlüsse mehrere Jahre dauern. Solarfassaden können dazu beitragen, dieses Problem zu entschärfen, indem sie eine standortnahe Energieerzeugung mit einem hohen Eigenverbrauch ermöglichen. Dadurch können Unternehmen trotz bestehender Netzengpässe ihren Betrieb elektrifizieren und neue Gebäude entwickeln.

Über die reine Energieerzeugung hinaus dient die Fassade auch als sichtbares Nachhaltigkeitsstatement. „Unsere Kunden erwarten zunehmend konkrete Nachhaltigkeitsmaßnahmen von ihren Lieferanten“, ergänzt Tom Kokke, CEO von Berko Kompressoren. „Die Solarfassade zeigt, wie wir diese Erwartungen in die Tat umsetzen.“

Zunehmende Bedeutung für Solarenergie bei Gebäudeintegration

Das Berko-Projekt zeigt, wie hocheffiziente Photovoltaik-Technologie die Solarstromerzeugung über die reine Dachfläche hinaus auf die Gebäudehülle ausdehnen kann. Durch die Kombination der fortschrittlichen Moduleffizienz von AIKO mit anwendungsspezifischen Fassadenlösungen, können Industriestandorte dort neue Energiesparpotenziale erschließen, wo herkömmliche Installationen an ihre Grenzen stoßen.

Während Unternehmen in ganz Europa nach praktikablen Wegen suchen, Emissionen zu verringern und gleichzeitig die eigene Energie-Resilienz zu stärken, zeigen Projekte wie dieses, dass selbst baulich eingeschränkte Gebäude einen bedeutenden Beitrag zum Übergang hin zu einem CO₂-freien Energiesystem leisten können.

Über AIKO
AIKO ist ein führender Anbieter von Solartechnologie, der sich auf die Forschung, Entwicklung und Herstellung von Solarstromprodukten und integrierten PV-Speicher-Ladelösungen spezialisiert hat. AIKO bietet seinen Kunden Solarzellen, ABC-Module (All Back Contact) und szenariobasierte Komplettlösungen. Geleitet von der Mission „Empowering transformation towards a carbon-free era” (Den Wandel hin zu einer CO2-freien Ära vorantreiben) strebt AIKO weiterhin nach extremer Innovation und Spitzentechnologie.
Weitere Informationen finden Sie unter https://aikosolar.com.

Pressekontakt AIKO

Jingyuan (Nicole) Chen

jingyuan.chen@aikosolar.com

+49 1792187798

Über Soluxa

Soluxa entwickelt innovative farbige Solarmodule, die sich nahtlos in die Gebäudehülle integrieren lassen. Mithilfe seiner proprietären Farbtechnologie verbindet Soluxa gestalterische Freiheit mit hoher Leistungsfähigkeit. Die farbigen Module ermöglichen Anwendungen, bei denen das visuelle Erscheinungsbild entscheidend ist, wie etwa Dächer von Baudenkmälern und Fassadenverkleidungen. Auf diese Weise beschleunigt Soluxa die Energiewende im Gebäude-Bau.

www.soluxa.solar.