Im Zuge der Energiewende muss das Stromnetz massiv ausgebaut werden. Doch in den betroffenen Bundesländern verzögern unter anderem Bürgerproteste die Pläne der Bundesregierung. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will „Bürgerinteressen ernst nehmen und trotzdem den Ausbau voranbringen“, sagte er am Mittwoch im ARD-Mittagsmagazin.
In Ländern wie Bayern, Thüringen oder Hessen werden die Pläne der Bundesregierung zum Netzausbau besonders kritisch gesehen. Mit den Ministern dieser Länder wolle Altmaier in den nächsten Tagen über die Trassenverläufe reden und schnell zu einer Einigung kommen. Sein Ziel: „Noch vor der Sommerpause dazu kommen, dass wir entscheiden wollen, was geändert werden kann.“
In mehreren Bundesländern gibt es Bürgerproteste gegen den Trassenausbau. Altmaier sagt, er wolle diese ernst nehmen. „Das darf aber nicht dazu führen, dass der Ausbau weiter hinaus geschoben wird“, sagte Altmaier im ARD-Mittagsmagazin. Zu den Befürchtungen, der Strom könne durch den Trassenausbau teurer werden, sagte Altmaier: „Wir möchten ja, dass Strom überall in Deutschland gleich viel kostet und wir möchten, dass der Strom überall in Deutschland verfügbar ist. Deshalb brauchen wir diese Leitungen.“
Außerdem kritisierte Altmaier die bayerische Landesregierung in Bezug auf eine Gesetzesänderung zu größeren Abstandsflächen von Windrädern: „Dadurch werden in Bayern sehr viel weniger Windräder gebaut, als eigentlich benötigt werden. Selbst wenn sich das ändern würde, wären bis 2025 diese notwenigen Energieerzeugungskapazitäten nicht vorhanden“, so Altmaier weiter. Deshalb sei es im Interesse des Bundeslandes Bayern, diese Leitungen auszubauen, sagte Altmaier. „Denn dort stehen viele Fabriken, und die müssen mit Strom versorgt werden.“
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