Eines vorweg: der Zubau von PV-Anlagen für den Zeitraum Januar bis April 2012 hat sich gegenüber dem Vorjahr gut verdreifacht. Trotz der sinkenden Einspeisevergütungen oder gerade wegen der politischen Unwägbarkeiten scheinen viele Investoren jetzt noch vermehrt Anlagen zu bauen bevor die Politik hier den Riegel vorschieben kann. In den ersten vier Monaten wurden insgesamt 2.328 MW installiert; im gleichen Zeitraum 2011 waren es gerade mal 712 MW.
Schaut man sich die Verteilung der Anlagenklassen an, so stellt man fest, dass die Verdreifachung in allen Bereichen stattgefunden hat. Die Verschiebungen der einzelnen Prozentwerte ist eher marginal.
Für den Zeitraum Januar bis April 2011 wurden von der BNetzA 25.132 Anlagenmeldungen erfasst, im gleichen Zeitraum 2012 waren es insgesamt 73.756 gemeldete Anlagen.
Kleinanlagen mit Leistungen zwischen 5 bis 10 kW und 10 bis 30 kW sind nach wie vor dominierend. Anlagen mit Leistungswerten über 500 kW machen gerade mal einen Anteil von 0,5 Prozent aus.
Vergleicht man allerdings die Leistungswerte miteinander, so stellen die Großanlagen im Megawatt-Bereich schon knapp 20% der Leistung zur Verfügung, gefolgt von den Segmenten 10 bis 30 kW (22%) und 30 bis 100 kW (19%). Diese Verteilung ist schon seit 2009 relativ stabil geblieben.
Bei den Bundesländern ergibt sich eine leichte Verschiebung bei den Top-Positionen:
War die Rangfolge im Vergleichszeitraum 2011 Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, so führen jetzt Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Baden-Württemberg liegt aktuell auf Platz vier.
Die Entwicklung ist bei den kumulierten Werten klar erkennbar. Seit Dezember letzten Jahres, als die entsprechenden politischen Diskussionen begannen, sind die Zubauzahlen regelrecht explodiert.
Gesamter Artikel mit Diagrammen unter: http://psrd.de/@954426





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