- Im Südwesten von Darmstadt entsteht auf 20.000 Quadratmetern ein neues Hauptverwaltungsgebäude mit Produktionsstätte sowie Test- und Prüfzentrum
- Geplantes Investitionsvolumen liegt im mittleren, zweistelligen Millionen-Euro-Bereich
- Bis zu 500 Arbeitsplätze am neuen Standort
- Geplante Eröffnung der neuen AKASOL-Firmenzentrale Mitte 2020
- Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Mit der neuen Firmenzentrale setzt die AKASOL AG ein Zeichen für den Standort Darmstadt und ihre Expansionspläne.“
Darmstadt, 27. März 2019. Die AKASOL AG wächst, wie beim Börsengang 2018 angekündigt, kontinuierlich weiter und errichtet im Südwesten Darmstadts ihre neue Firmenzentrale. Auf dem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück, einem Teilstück der Darmstädter Konversionsflächen der ehemaligen Kelley-Barracks, entsteht nach den Plänen des Batterietechnologie-Unternehmens bis Mitte 2020 das neue Hauptverwaltungsgebäude mit 7.000 Quadratmeter, sowie ein hochmodernes und umweltfreundliches Test- und Prüfzentrum. Darüber hinaus wird eine 15.000 Quadratmeter große, doppelstöckige Produktions-, Montage- und Logistikhalle errichtet. Das geplante Gesamtinvestitionsvolumen liegt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Die AKASOL AG hat am 26. März 2019 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) das 20.000 Quadratmeter großes Grundstück im Südwesten von Darmstadt (ehemalige Kelley-Barracks) erworben, um dort das für die kommenden Jahre zu erwartende dynamische Wachstum des Unternehmens maßgeblich voranzutreiben.
Im Wesentlichen werden auf dem Grundstück zwei Gebäude errichtet. Zum einen das vierstöckige Hauptverwaltungsgebäude mit einer Bruttofläche von 7.000 Quadratmetern, das eine moderne Außenarchitektur erhalten wird. Es ist innen sowohl mit „Open-Space“-Arbeitsplätzen als auch mit modernen Einzel- und Gruppenbüros ausgestattet und schafft damit eine kommunikative und hochmoderne Arbeitsatmosphäre mit charmantem Campus-Charakter. Dazu werden auch großzügige Ausstellungsbereiche sowie helle und freundliche Sozial- und Begegnungsräumlichkeiten einen erheblichen Anteil haben. Diese werden von erfahrenen und spezialisierten Innenarchitekten des Mannheimer Büroeinrichters Kahl geplant. Somit schafft AKASOL ideale Arbeits- und Pausenbedingungen für bis zu 500 Arbeitskräfte.
Zum anderen wird die angrenzende Produktions-, Montage- und Lagerhalle mit einer über zwei Geschosse verteilten Bruttofläche von 15.000 Quadratmetern, sowohl für den Ausbau der Serienproduktion als auch für die Fertigung von Kleinserien ausgerichtet sein. Daneben sollen dort auch Prototypen- und Musterbau, Service-Werkstätten, das Lager sowie das hochmoderne Test- und Prüfzentrum für die Batteriesystem-Entwicklung Platz finden. Dieses wird mit modernstem Prüfequipment mechanische, elektronische und elektrotechnische Tests ermöglichen – und zwar von der Zelle bis zum Batteriesystem. Besonders wichtig sind dabei die Dauerbelastungstests mit sogenannten „Shakern“ (Rüttelvorrichtung) sowie Batterie-Dauertests in Klimakammern.
Insgesamt ist die neue Halle damit viermal so groß wie der aktuelle Serienproduktions-Standort in Langen, der jedoch weiterhin erhalten bleibt. Die am neuen Standort geplanten Produktionskapazitäten werden sich an neuen Kundenauftragsvolumen orientieren, die sich aktuell noch in der Verhandlung befinden.
„Das extrem dynamische Wachstum von AKASOL erforderte eine massive Erweiterung der Büro- und Produktionskapazitäten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass wir unseren Entwicklungsstandort mit einem neuen und hochmodernen Test- und Validierungszentrum stärken, das alle Wünsche unserer Batteriesystementwickler erfüllen soll. Ich bin froh und stolz, unseren hochverdienten und top motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zukünftig die innovativen und komfortablen Arbeitsplätze bieten zu können, die sie brauchen, um unser Unternehmen weiter voranzutreiben. Ein besonderer Dank gilt dabei Herrn Oberbürgermeister Partsch für seine entscheidende Unterstützung. In einem nicht ganz einfachen Umfeld hat er sich für die Ansiedlung von AKASOL stark gemacht und immer wieder persönlich zwischen den unterschiedlichen Behörden und unserem Unternehmen vermittelt. Alles in allem hat die Stadt Darmstadt die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen, um uns den Ausbau des Standorts und damit das weitere Wachstum zu ermöglichen“, so Sven Schulz, Vorstandsvorsitzender der AKASOL AG. „Unsere kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Bündelung und der Ausbau der Test- und Prüfkapazitäten sind unter anderem durch die sehr gute Auftragslage notwendig geworden. AKASOL leistet damit einen bemerkenswerten Beitrag für die Verkehrswende auf dem Gebiet der Nutzfahrzeuge nicht nur in Deutschland, sondern europa- und weltweit.“
Der Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Jochen Partsch, kommentiert die Standortentscheidung von AKASOL mit großer Freude: „Mit der neuen Firmenzentrale setzt die AKASOL AG ein klares Zeichen für den Standort Darmstadt und ihre Expansionspläne. AKASOL ist ein Leitunternehmen der ökologischen Verkehrswende insgesamt und für Darmstadt im Speziellen, indem es die großartige Maschinenbau- und Elektrotechniktradition der Stadt auf eine neue Ebene führt und in besonderer Weise das forschungsorientierte Profil der Wissenschaftsstadt verkörpert. Denn Elektro- und Hybridantriebe stehen für Zukunftsfähigkeit und werden global weiter enorm an Bedeutung gewinnen. Zugleich ist die Ansiedlung des Unternehmenssitzes auf den ehemaligen Kelley-Barracks ein weiterer wichtiger Schritt der Stadtentwicklung, der nach intensiven Verhandlungen mit Unterstützung der Stadt gelingen konnte. Das neue Gewerbeareal wird auf diese Weise als Standort innovativer Unternehmen positioniert, die aktiv zu einem positiven gesellschaftlichen und technologischen Wandel beitragen. Auf dieser Basis schaue ich weiteren vertrauensvollen Kooperationen mit AKASOL sehr zuversichtlich entgegen.“
Der Baubeginn ist für den April 2019 vorgesehen. Die Fertigstellung ist nach heutiger Planung des mit der Errichtung der Gebäude beauftragten Generalunternehmers Mitte 2020 zu erwarten. Gesteuert wird das Projekt von Gassmann und Grossmann Baumanagement GmbH aus Frankfurt am Main, die bereits seit November 2018 mit den Vorbereitungen und Planungen von der Bauherrin AKASOL AG beauftragt worden sind. Die neue Firmenzentrale wird die bisherige Niederlassung im Darmstädter Schenck Technologie- und Industriepark ablösen. Die Serienproduktion am Standort Langen bleibt weiterhin erhalten. Gleichzeitig werden in der neuen Firmenzentrale bestehende Fachabteilungen aus Darmstadt sowie Langen unter einem Dach zusammengeführt, das verkürzt die Arbeitswege und fördert Synergien.
Fakten zur künftigen AKASOL-Firmenzentrale:
- Baubeginn: April 2019
- Fertigstellung: Mitte 2020
- Büro: 7.000 m² Bruttofläche, vier Geschosse
- Halle: 15.000 m² Bruttofläche, zwei Ebenen
Über AKASOL
AKASOL ist ein führender deutscher Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, sowie für Schiffe und Boote. Mit fast 30 Jahren Erfahrung ist AKASOL ein Pionier in der Entwicklung und Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen für den kommerzielle Anwendungen. Die Aktien der AKASOL AG werden seit dem 29. Juni 2018 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.
Mit Unternehmenssitz in Deutschland betreibt AKASOL in Langen (Hessen) eine Fertigungsanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 300 MWh im Jahr, die bis 2020 auf bis zu 800 MWh ausgebaut werden wird. Nach Kenntnis von AKASOL ist dies Europas größte Lithium-Ionen-Batteriesystem-Produktionsanlage für Nutzfahrzeuge, die derzeit pro Jahr je nach Batteriegröße Batteriesysteme für bis zu 1.500 vollelektrische Busse oder für bis zu 3.000 mittelgroße Nutzfahrzeuge produzieren kann. Die Systeme von AKASOL werden gemäß Anforderungen der Branchenstandards führender OEM-Kunden gefertigt. Zu den aktuellen Abnehmern zählen Kunden wie Daimler, ein skandinavischer Bus- und Lkw-Hersteller, Alstom, Bombardier, Rolls-Royce Power Systems (MTU Friedrichshafen) und viele mehr. AKASOL verfügt über ein technologieunabhängiges Produktportfolio. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, orientiert an den individuellen Kundenbedürfnissen die besten Batteriezellen und die beste Batteriechemie einzusetzen.
Den Vorstand der AKASOL AG mit Sitz in Darmstadt (Hessen) bilden Sven Schulz (CEO) und Carsten Bovenschen (CFO). Mitgründer des Unternehmens sind Felix von Borck, Dr. Björn Eberleh und Stephen Raiser.
Weitere Informationen: www.akasol.com





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