a2-solar bringt Photovoltaik auf kaiserlichen Gipfel

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Nachdem vergangenen Mittwoch die Gletscherstraße zur Franz-Josefs-Höhe (2.369m) wieder geöffnet wurde, bestaunen die ersten Besucher nicht nur seine Majestät, den Großglockner sondern auch das Parkhaus „Freiwandeck“, welches heute – knapp 55 Jahre nach seiner Eröffnung – den Majestätischen Anblick dieser Aussicht wiederspiegelt.  Jedoch handelt es sich bei der neuen Parkhaus-Fassade nicht um eine bloße Spiegelglasfassade, sondern um eine aktive, Strom erzeugende Solarfassade aus 400 Solarmodulen, welche die Firma a2-solar Advanced and Automotive Solar Systems GmbH in Kooperation mit dem Fassadenbauer Wilhelmer Metallbau als Spezialausführung in Doppelglastechnologie entwickelt und produziert hat.

Die triste Betonfassade wurde mit einer 2.500m² großen, punktgehaltenen Vorhangfassade in Schindelausführung  verkleidet. Auf 200m Länge generieren die 400 jeweils 22mm dicken und 120kg schweren Spezialmodule  insgesamt  100 kW „reinen“ Solarstrom.

„Aufgrund des engen Zeitfensters zur Entwicklung, Produktion und Lieferung sowie der 70 verschiedenen Ausführungen, u.a. auch in Trapezform, erwies sich dieses Projekt als besondere Herausforderung. Umsomehr erfüllt es uns nun mit Stolz, unsere Solarmodule auf einem der höchsten Gipfel Europas zu sehen“, kommentiert der Geschäftsführer der a2-solar GmbH, Reinhard Wecker.

Seit vielen Jahren wird die Großglockner Hochalpenstraße – eine der weltweit schönsten Panoramastraßen – als Forschungs- und Teststrecke für E-Fahrzeuge zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit der E-Mobilität genutzt. Mit diesem Solarparkhaus erreicht die emissionsfreie Fortbewegung einen neuen Gipfel: dem Klimawandel wird direkt vor Ort getrotzt. Ein Grund mehr für Politiker und Weltklimarat die Potenziale der Photovoltaik –  vor allem  im Gebäudebereich –  nicht weiter in „Solar-Offensiven“ zu unterschätzen.