Vor zwanzig Jahren, am 1. September 1999 ist das Marktanreizprogramm für Wärme aus erneuerbaren Energien in Kraft getreten. Dazu sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft:
„Solarenergie ist die klimafreundliche und zuverlässige Wärmequelle. Bereits zwei Millionen Solarwärmeanlagen arbeiten auf deutschen Dächern für den Klimaschutz. Und doch wurde erst ein Bruchteil des gewaltigen Solarpotenzials für die Raum- und Prozesswärme gehoben.
Das Marktanreizprogramm (MAP) hat viele Menschen ermutigt, Erneuerbare Energien zu nutzen. Für die längst überfällige Wärmewende reicht seine Schubkraft aber nicht aus. Anders als das EEG im Stromsektor hängt das MAP am Bundeshaushalt, ermöglicht damit in der Regel keine hinreichende Investitionssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit mit fossilen Wärmeträgern.
Wenn die Bundesregierung ihre Klimaziele erreichen möchte, muss sie endlich auch die Energiewende in den Heizungskellern starten. Dabei stünde ihr ein breiter Werkzeugkasten aus Fördern und Fordern zur Verfügung, von der Einführung steuerlicher Anreize über die CO2-Bepreisung bis zur EE-Mindestquote im Falle einer Heizungssanierung oder bei der Fernwärmeversorgung. Der Wärmesektor ist der Schlafende Riese des Klimaschutzes – das MAP allein kann ihn unmöglich wachkitzeln!“
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