Marktentwicklung: Nach Monaten des Stillstands fallen die Preise im deutschen Photovoltaikmarkt und beleben allmählich die Nachfrage. Doch Investoren und Installateure fordern weitere Preisabschläge, um den zarten Aufschwung nicht zu gefährden.
Wechselrichterservice: Der Wettbewerb im Wechselrichtermarkt wird härter. Um Kunden zu gewinnen und an sich zu binden, werden Serviceleistungen immer wichtiger. Die kleineren Hersteller haben ihren Nachholbedarf erkannt.
Auslandsgeschäft: Das Solardachprogramm der Deutschen Energie-Agentur soll heimischen Unternehmen helfen, auf ausländischen Märkten Fuß zu fassen. Zum Programm gehört die Teilfinanzierung einer Referenzanlage sowie Unterstützung bei Marketing und dem Aufbau von Netzwerken.
Strategien gegen die Unsicherheit: Für viele Installationsbetriebe begann das Jahr mit einer Auftragsflaute. Erst allmählich begegnen sie der Zurückhaltung der Kunden mit verstärktem Marketing. Ein Verkaufstrainer rät zu mehr Aktion.
Intersolar 2011: Eine Revolution hat in diesem Jahr bei den Montagesystemen nicht stattgefunden. Stattdessen zeigte sich aber das kontinuierliche Bestreben, die Montage zu vereinfachen. Einige Hersteller nutzen dazu auch die Modulrahmen mit und sparen dadurch Montageschienen ein.
Finanzierung: Hawi bietet seit Kurzem zusätzlich zu den Photovoltaikkomponenten einen Kredit zur Anlagenfinanzierung an. Damit will das Unternehmen Installateuren helfen, Kunden zu akquirieren.
Kroatien: Das sonnenreiche Land in Südosteuropa bietet ein Energieeinspeisegesetz mit attraktiven Vergütungen. Dennoch wurden bislang nur wenige Photovoltaikanlagen realisiert. Welche Chancen und Risiken bietet der kroatische Markt?
Risikokapital: Über 1,5 Milliarden US-Dollar Risikokapital sind in diesem Jahr in die Solarbranche geflossen. Eine hohe Summe – die jedoch nicht darüber hinwegtäuschen darf, wie selektiv die Investoren inzwischen bei der Auswahl der in Frage kommenden Photovoltaikunternehmen vorgehen.
Kanada: Die kanadische Provinz Ontario gilt mit ihrer Einspeisevergütung als das Zugpferd des nordamerikanischen Photovoltaikmarktes. Da die Wertschöpfung in der Provinz gehalten werden soll, siedelten sich innerhalb weniger Monate dutzende von Firmen vor Ort an. Offen ist allerdings, wie lange sich die hohen Subventionen halten lassen und ob der Hochpreismarkt auf Dauer wettbewerbsfähig ist.
Modulhersteller entdecken das Projektgeschäft: Die Preise für Solarmodule fallen und staatliche Förderungen stark zurück gehen. Trotzdem wenden sich immer mehr Modulhersteller der Projektentwicklung zu – auch Q-Cells, Solarworld und Bosch Solar. Das soll Umsatz sichern und mehr Transparenz bei der Nachfrage bringen.