Mit einer Gesamtleistung von 250 Megawatt an fünf Standorten wird das Batteriespeichersystem den Stromtransfer von Nord- nach Süddeutschland unterstützen. Die Speicher tragen dazu bei, Netzungleichgewichte und -engpässe zu verringern. Zusätzlich zu seiner netzdienenden Funktion wird das System auch marktbasierte Einnahmen generieren dürfen.
Nach Angaben der Analysten sanken die Preise für stationäre Batteriespeicher im Jahr 2025 auf 70 US-Dollar pro Kilowattstunde, was einem Rückgang von 45 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Dies ist der stärkste Rückgang unter allen Speicher-Anwendungsfällen und macht stationäre Speicher zum ersten Mal zum günstigsten Segment.
Der weltweite Zubau von Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) im Kraftwerksmaßstab hat seit Jahresbeginn 156 Gigawattstunden erreicht. Mehr als 153 Gigawattstunden sollen noch im Jahr 2025 in Betrieb genommen werden, obwohl Verzögerungen und Stornierungen diese Gesamtkapazität bis zum Jahresende wahrscheinlich verringern werden.
Das Schweizer Unternehmen Phenogy hat nahe des Flughafens Bremen einen Natrium-Ionen-Speicher im Megawattstundenbereich in Betrieb genommen. Damit feiert der Hersteller sein Debüt auf dem europäischen Speichermarkt. Phenogy will eine vollständig vertikal integrierte lokale Fertigung aufbauen.
Der in Berlin ansässige vertikal integrierte Entwickler und Betreiber von großen Batteriespeicher-Projekten Terra One hat sich Investitionen in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro gesichert und will ein Portfolio von 3 Gigawattstunden finanzieren. Suena aus Hamburg, ein Dienstleister für Betrieb und Vermarktung von Batteriespeichern, hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde mit einem Volumen von 8 Millionen Euro abgeschlossen und will unter anderem die Expansion ins Ausland forcieren.
Zunächst plant das australische Unternehmen den Markteintritt mit seinen Heim- und Gewerbespeichern in Italien, Deutschland und Spanien, doch weitere Expansionen sind bereits vorgesehen. Der Einstiegspreis soll bei etwa 500 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität liegen.
Mit einer Kapazität von zwei Gigawattstunden gilt das Vierstunden-Speichersystem als das größte Lithium-Eisenphosphat-Energiespeicherprojekt des Landes. Dabei wird in der Anlage ein Split-Ansatz verfolgt.
Das UL Solutions Europe Advanced Battery Laboratory wird Prüf-, Simulations- und Zertifizierungsdienste anbieten. Der Fokus soll auf Forschung, Sicherheit und Leistung von Automobil- und stationären Batterien liegen.
CATL gibt auf der Smarter E den Start in die Ära der Neun-Megawattstunden-Systeme bekannt. Der weltweit größte Batteriehersteller präsentierte sein neuestes Batteriespeicherprodukt im Großanlagenmaßstab – den Tener Stack. Das System unterstützt sowohl Anlagenarchitekturen mit Zentralwechselrichtern als auch Stringsysteme und bietet Flexibilität für verschiedene Einsatzszenarien.
Electrohold Trade aus Bulgarien hat sich für das deutsche Unternehmen The Mobility House entschieden, um seine mit Photovoltaik-Anlagen gekoppelten Batteriespeichersysteme zu optimieren. Dies könnte der bisher größte Optimierungsauftrag in Europa sein.