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ABB entwickelt intelligentes Energiemanagement für Fußballstadion von Borussia Dortmund

Eine Photovoltaik-Anlage mit fünf Megawatt Leistung ist schon auf dem Stadiondach des Bundesligisten installiert. Ein Speicher mit 3,75 Megawattstunden soll in diesem Jahr noch folgen. Für das intelligente Management der Energie, elektrischen Infrastruktur und Gebäudetechnik soll ein System von ABB helfen.
BVB, Fußballstadion, Photovoltaik-Dachanlage, 5 Megawatt
Solarmodule mit insgesamt fünf Megawatt Leistung sind bereits auf dem Dach des BVB-Stadions installiert worden. | Foto: Borussia Dortmund

Das Fußballstadion von Borussia Dortmund (BVB) – auch Signal Iduna Park genannt – soll zu einem Vorzeigeprojekt für Energiemanagement, sichere Elektrifizierung und intelligente Gebäudeautomation werden. Dafür hat der Bundesligist nun ABB zu seinem offiziellen „Energy Management Partner“ gemacht. Beide Seiten wollen eine Blaupause für die Modernisierung bestehender Gebäude und komplexer Infrastruktur entwickeln.

Auf dem Dach des Fußballstadions ist bereits eine Photovoltaik-Anlage mit fünf Megawatt Leistung installiert. Ein Batteriespeicher mit 3,75 Megawattstunden Kapazität soll noch in diesem Jahr errichtet werden. Ein Energiemanagementsystem von ABB soll dann dabei helfen, für die wechselnden Anforderungen an die elektrische Infrastruktur in einem Stadion gewappnet zu sein, wie die Unternehmen mitteilten. An Spieltagen könne der Energiebedarf dabei sprunghaft von fast null auf mehrere Megawatt springen, wie eine der Herausforderungen skizziert wurde.

Dabei bauen Borussia Dortmund und ABB auf eine schon bestehende Zusammenarbeit auf. Sie haben in den vergangenen Jahren bereits gemeinsam die elektrische Infrastruktur, die KNX-basierte Gebäudeautomation, die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) sowie das Energiemanagement des Stadions modernisiert.

Das Energiemanagementsystem ist dabei nach ISO 50001 zertifiziert. Es bietet damit einen strukturierten und unabhängig validierten Rahmen für die Überwachung, Messung und kontinuierliche Verbesserung der Energienutzung. ABB soll dieses System nun kontinuierlich weiterentwickeln. Zentral sei dabei eine offene, skalierbare Architektur, die sich in die bestehenden Systeme integrieren lasse und auf alle Liegenschaften des BVB ausgeweitet werden könne. Auch die Einbindung der Ladeinfrastruktur soll auf diese Weise erfolgen.

„Der Signal Iduna Park verbindet die Anforderungen kritischer Infrastruktur mit der Komplexität eines über Jahrzehnte gewachsenen Gebäudes“, sagt Stefan Rohrmoser, Leiter Marketing & Vertrieb bei ABB. „Indem wir Elektrifizierung, Energiemanagement und Gebäudeautomation in einer offenen, skalierbaren Architektur zusammenführen, unterstützen wir Borussia Dortmund dabei, Effizienz und Leistungsfähigkeit im Stadionbetrieb kontinuierlich weiterzuentwickeln und einen zuverlässigen Betrieb sicherzustellen.“ Die Modernisierung der elektrischen Infrastruktur in dem 1974 eröffneten Stadion soll dabei wegweisend auch für die Modernisierung von Bestandsgebäuden, etwa in der Industrie, dem Gewerbe oder der öffentlichen Infrastruktur sein.

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