Sungrow liefert netzdienliche Speicher an Maxsolar
Maxsolar konnte sich in der jüngsten Vergangenheit zwei Aufträge für den Bau netzdienlicher Batteriespeicher in Bayern sichern. Erst vor gut einem Monat erfolgte der Spatenstich für das Projekt in Wutzldorf für einen Fünf-Stunden-Speicher mit insgesamt 25 Megawattstunden Kapazität im Verteilnetz von Bayernwerk. Es handelt sich dabei um einen netzdienlichen Speicher nach Paragraf 11a EnWG, der voraussichtlich in den kommenden Wochen in Betrieb gehen wird.
Sungrow lieferte für die Anlage in Wutzldorf seine Speicherlösung „PowerTitan 2.0“. Bis Ende Juni sei sie vollständig ausgeliefert gewesen, teilte das Unternehmen in dieser Woche mit. Nach der Fertigstellung wird der Speicher einer optimierten Lade- und Entladeplanung folgen, um das Verteilnetz gezielt zu entlasten. Dies gilt besonders für die Zeiten mit hoher Photovoltaik-Einspeisung. Bei der Anlage verfolgt Maxsolar einen regionalen Cluster-Ansatz.
Auch für das deutlich größere Projekt eines netzdienlichen Speichers mit 100 Megawattstunden in Winterschneidbach wird Maxsolar auf die Systeme von Sungrow setzen, wie es weiter hieß. Die Anlieferung der Systeme sei für November geplant. Auch dieser Standort hat Pilotcharakter und ist als Fünf-Stunden-Speicher ausgelegt. Es soll gezeigt werden, wie Batteriespeicher zunehmend zu einem zentralen Baustein für Netzstabilität, Netzdienlichkeit, Flexibilität und die Integration erneuerbarer Energien werden können.
„Wutzldorf ist für uns ein wichtiger Schritt innerhalb unserer regionalen BESS-Cluster-Strategie. Mit Winterschneidbach folgt nun ein Projekt, das aufgrund seiner Größe und seines netzdienlichen Fokus weit über den einzelnen Standort hinaus Bedeutung hat“, sagte Stefan Schmidlkofer, Technical Director BESS bei MaxSolar.
Moritz Rolf, Vice President Sungrow Europe und zuständig für DACH, Benelux, Skandinavien & Türkei, ergänzte: „Die Kombination aus Wutzldorf und Winterschneidbach zeigt, wie Speicherprojekte in unterschiedlichen Größenordnungen gemeinsam zur Flexibilität und Stabilität des Energiesystems beitragen können.“
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