ENVIRIA und Deka Immobilien setzen ganzheitliches integriertes Energiesystem mit Solaranlagen, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktur im Logistikpark Meerane um
So profitieren die Mieter künftig von der Versorgung durch Strom aus erneuerbaren Energien. Auf fünf Logistik- und Industriehallen entstehen Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 12,3 MWp, ergänzt durch Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur und ein intelligentes Energie-Management-System. Perspektivisch streben die Partner eine PV-Vollbelegung an, welche auch die 6. Halle inkludiert. Die Deka Immobilien stellt im Modell der Dachmiete die Flächen bereit und ENVIRIA übernimmt die Finanzierung, die Errichtung und den Betrieb des gesamten Energiesystems.
Mit rund 26.300 Modulen auf 122.000 m² Dachfläche produziert das System langfristig mehr als 12,2 Millionen kWh Solarstrom pro Jahr. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von ca. 4.000 Privathaushalten. Die CO2-Emissionen werden um etwa 5.000 Tonnen CO2-Äquivalente jährlich reduziert. Der bestehende Netzanschluss vor Ort kann für das gesamte solare Ökosystem genutzt werden.
PV als Fundament, intelligente Integration als Schlüssel
„Dieses Portfolio ist ein Beispiel dafür, wie sich aus bestehenden Immobilien ein integriertes Energiesystem entwickeln lässt – effizient, skalierbar und klar auf langfristige Versorgungssicherheit ausgerichtet“, sagt Melchior Schulze Brock, CEO von ENVIRIA. „Die vollständige Kombination aus PV, Speicher, Ladeinfrastruktur und intelligenter Steuerung bildet die Grundlage für eine Energieversorgung mit Erneuerbaren, die wirtschaftlich und systemdienlich zugleich ist.“
Kern des Projekts ist der Einsatz von Batteriespeichern – eingesetzt in Leistungsklassen von 12,5 MW / 25 MWh: Damit wird sowohl die Wirtschaftlichkeit auf Gebäudeseite als auch die Flexibilität im Energiesystem gestärkt.
Ladeinfrastruktur als Mehrwert für Logistikmieter am Standort
Zum Portfolio gehört ebenfalls Ladeinfrastruktur. Damit wird das Immobilienportfolio nicht nur energetisch, sondern auch logistisch auf die zukünftigen Anforderungen vorbereitet. Alle Komponenten werden über ein zentrales Energie-Management-System miteinander verknüpft und gesteuert. So kann gewährleistet werden, dass die vor Ort produzierte Energie genau dort eingesetzt wird, wo sie gebraucht wird.
Die Installation soll im dritten Quartal 2026 starten. Die Inbetriebnahme ist ca. 1 Jahr später geplant.