Energiewende entlang der A44n: RWE erweitert Solarprojekt und baut Batteriespeicher
RWE treibt den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Rheinischen Revier weiter entschlossen voran. Entlang der Bundesautobahn A44n erweitert das Unternehmen sein Solarprojekt.
Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der ersten Solaranlagen zwischen Bedburg und Jüchen im vergangenen Jahr hat RWE mit dem Bau der zweiten Ausbaustufe begonnen. Alle Module wurden bereits auf der Unterkonstruktion installiert. Die Anlage soll im vierten Quartal ans Netz gehen und rund 20 Megawatt peak zusätzliche Leistung bereitstellen. Damit erhöht sich die Gesamtkapazität des RWE-Solarprojekts an der A44n auf mehr als 100 Megawatt. Insgesamt 171.600 Module werden künftig ausreichend klimafreundlichen Strom erzeugen, um rechnerisch rund 34.000 Haushalte zu versorgen.
Parallel dazu investiert RWE in die Errichtung eines 75-Megawatt-Batteriespeichers an der A44n. Dieser wird unter anderem Regelenergie bereitstellen und damit einen wichtigen Beitrag zur Stabilität des Stromnetzes leisten. Die erforderlichen Genehmigungen liegen vor, so dass im Spätsommer mit der Errichtung auf Bedburger Gebiet begonnen werden kann. Nach geplanter Fertigstellung in 2027 soll die Anlage über eine Speicherkapazität von rund 150 Megawatt-stunden verfügen. Der neue Speicher wird über denselben Netzanschluss wie die benachbarte Solaranlage angeschlossen. So wird die bestehende Netzinfrastruktur noch effizienter genutzt.
Sopna Sury, CEO RWE Renewables Europe & Australia: „Mit der Erweiterung unseres Solarprojekts und dem neuen Batteriespeicher setzen wir unser Engagement für den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Rheinischen Revier konsequent fort. Wo früher Tagebau war, wird entlang der A44n die Energiewende sichtbar – mit Windkraft, Solarenergie und Batteriespeichern Seite an Seite.“
In unmittelbarer Nähe zur Autobahn errichtet RWE derzeit den Windpark Bedburg 3 mit einer Kapazität von rund 60 Megawatt. Insgesamt baut und betreibt RWE im Rheinischen Revier Solar- und Windprojekte mit einer Gesamtkapazität von rund 600 Megawatt. Weitere Erneuerbare-Energien-Projekte sind in der Region in Planung.