Batteriespeicher im Gewerbe: Wann sie die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik verbessern
Für Unternehmen mit Photovoltaikanlage stellt sich eine zentrale Frage: Wie lässt sich der erzeugte Strom wirtschaftlich nutzen, wenn Erzeugung und Verbrauch zeitlich auseinanderliegen? Batteriespeicher können diese Lücke teilweise schließen. Ihr Nutzen ergibt sich jedoch erst aus einer klar definierten Aufgabe im Betrieb.
Eigenverbrauch erhöhen und Lastspitzen reduzieren
Produziert eine PV-Anlage mehr Strom, als der Betrieb gerade benötigt, kann ein Speicher Überschüsse für spätere Verbrauchszeiten bereitstellen. Dadurch lässt sich der Bezug aus dem Netz reduzieren. Für die Bewertung zählen unter anderem die regelmäßig verfügbare Überschussmenge und der spätere Strombedarf.
Ein weiterer Einsatzbereich ist die Begrenzung von Lastspitzen. Hier liefert der Speicher gezielt Leistung, wenn der Netzbezug besonders hoch ausfällt. Ob daraus Einsparungen entstehen, hängt auch vom geltenden Tarif und der Leistungsabrechnung ab. Das Zusammenspiel von PV, flexiblen Verbrauchern und Speichern erläutert die dena in ihrem Überblick zu Photovoltaik und Energiemanagement.
Die passende Größe ergibt sich aus dem Lastprofil
Ein hoher Jahresverbrauch allein sagt wenig über die geeignete Speichergröße aus. Relevant sind die zeitlichen Verläufe von Verbrauch und Erzeugung sowie Höhe und Dauer möglicher Leistungsspitzen.
Dabei erfüllen Speicherkapazität und Leistung unterschiedliche Aufgaben: Die Kapazität bestimmt, wie viel Energie verfügbar ist. Die Leistung begrenzt, wie schnell sie aufgenommen oder abgegeben werden kann.
WiseGlow BESS umfasst modulare Batteriespeicher für Gewerbe, Industrie und Energieparks. Die Auswahl und Integration werden auf den jeweiligen Standort und Einsatzzweck abgestimmt.
Mehrere Anwendungen brauchen eine gemeinsame Steuerung
Ein Speicher kann verschiedene Aufgaben übernehmen. Diese lassen sich allerdings nicht beliebig gleichzeitig nutzen: Bereits für den Eigenverbrauch entladene Energie steht beispielsweise für eine spätere Lastspitze nicht mehr bereit.
Eine übergeordnete Steuerung muss deshalb Prioritäten setzen und Ladezustand, Verbrauch und Erzeugung berücksichtigen. Das WiseGlow Brain ist für die Überwachung und Steuerung vernetzter Energieanlagen ausgelegt und unterstützt die Abstimmung dieser Energieflüsse.
Wirtschaftlichkeit anhand belastbarer Annahmen prüfen
In die Bewertung gehören neben Anschaffung und Installation auch Betriebsaufwand, Speicherverluste und Alterung. Bei der Nutzung variabler Strompreise müssen sämtliche Bezugskosten berücksichtigt werden. Erwartete Einsparungen verschiedener Anwendungen dürfen zudem nicht doppelt gezählt werden.
Eine belastbare Planung vergleicht daher den Betrieb mit und ohne Speicher unter nachvollziehbaren Annahmen. So wird erkennbar, welche Kombination aus Eigenverbrauch, Lastmanagement und Steuerung am Standort sinnvoll ist.
Welche Aufgabe könnte ein Speicher in Ihrem Unternehmen übernehmen? Besprechen Sie Ihr Vorhaben mit WiseGlow.