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Bundesnetzagentur: MiSpeL-Festlegung soll zum 1. Oktober in Kraft treten
Die Behörde veröffentlichte nun den aktuellen Arbeitsstand zur Abgrenzungs- und Pauschaloption. Darin enthalten sind der Bundesnetzagentur zufolge noch diverse Verbesserungen, die aus Vorschlägen und Hinweisen der Konsultation resultieren. Eine erneute Konsultation ist nicht geplant, sondern der schnellstmögliche Abschluss des Verfahrens.
05. Aug. 2026
Redispatch und Photovoltaik: Noch nicht massentauglich
Ob die Pläne für eine effizientere Gestaltung der Redispatch-Abläufe Besserung bringen, ist noch nicht raus. Sicher ist sich die Solarbranche hingegen, dass ein möglicher Redispatch-Vorbehalt desaströse Folgen hätte. Dieser Artikel stammt aus dem Schwerpunkt „Zukunftsfrage Redispatch“ der aktuellen pv magazine-Ausgabe; weitere Beiträge aus diesem Schwerpunkt haben wir als pv+-Inhalte (zugänglich für Abonnenten) online veröffentlicht.
Direktvermarkter fällt aus der Zahlungskette
pv+: Mit der EnWG-Novelle hat sich der Redispatch-Prozess für Anlagen in der Direktvermarktung grundlegend geändert: Anlagenbetreiber müssen ihre Entschädigungsansprüche nun selbst beim Netzbetreiber geltend machen. Matthias Karger von Node Energy erklärt, was auf die Anlagenbetreiber zukommt und worauf sie achten müssen.
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Eigenverbrauch unbedingt anmelden
pv+: Die Netzbetreiber handhaben Redispatch und andere Eingriffe in Erzeugung und Verbrauch sehr unterschiedlich. Das liegt an der unbefriedigenden Regulierung, aber auch an den sehr unterschiedlichen Gegebenheiten. Einige Punkte sollten Anlagenbetreiber und Installateure deshalb beachten.
Stiftung Umweltenergierecht: Beschränkungen von Netzanschlüssen nach EU-Recht nur unter bestimmten Bedingungen zulässig
Redipatch-Vorbehalt und flexible Netzanschlussvereinbarungen sind aktuell in aller Munde, wenn es um den weiteren Ausbau von Erneuerbaren und Batteriespeichern in Deutschland geht. Die Stiftung Umweltenergierecht hat in einer neuen Studie untersucht, welche Spielräume nationale Gesetzgeber dafür nach Europarecht haben. Sie halten sich in engen Grenzen.
Weder besser noch schlechter gestellt: Grundlagen der Abregelung von Photovoltaikanlagen
pv+: Die Rechtsgrundlage für die Regelbarkeit von Photovoltaikanlagen durch die Netzbetreiber ist vielschichtig – erst recht, wenn es um Eigenverbrauch geht. Rechtsanwältin Christina Bönning-Huber erläutert die wichtigsten juristischen Eckpunkte.
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Energy Sharing: Mehr Fragen als Antworten
pv+: Seit dem 1. Juni müssen alle deutschen Netzbetreiber die Umsetzung von Energy Sharing ermöglichen. Das könnte gerade für die Photovoltaik enorme Impulse mit sich bringen. Oder, wie Fachleute warnen, mit einer aufwendigen Minimallösung ohne echten Nutzen enden.
Energy-Sharing: Bundesnetzagentur will Netzbetreiber aus der Pflicht nehmen
Mit einem Hinweis zur Umsetzung des Energy-Sharing-Paragrafen sorgt die Bundesnetzagentur für Kritik. Tenor: Die Koordination von Stromlieferung und -bezug durch die Netzbetreiber würde diesen zu viel Aufwand verursachen. Stattdessen soll das von der Behörde bereits vorgestellte und im Prinzip längst bekannte Dienstleistungsmodell für die Umsetzung ausreichen – was Energy-Sharing-Verfechter entschieden bezweifeln. Die Bundesnetzagentur hingegen sieht nunmehr „keine weiteren Umsetzungserfordernisse für Netzbetreiber“.
09. Juli 2026
BDEW macht Vorschläge für einen schnelleren Netzausbau
Ein Positionspapier mit zwölf Punkten benennt planungs- und umweltrechtliche Anforderungen, die aus Sicht des BDEW ersetzt oder geändert werden sollten. Angesichts des dringenden Bedarfs seien durchschnittlich zehn Jahre Realisierungszeitraum für den Hochspannungsausbau nicht akzeptabel.
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