Agro-Photovoltaik

Aktuelle Debatte

Photovoltaik-Anlagen sind oftmals am günstigsten, wenn sie auf freies Ackerland gebaut werden können. Gegner der erneuerbaren Energien prangern jedoch den Flächenbedarf von Solarparks an und konstruieren eine Konkurrenz zum Anbau von Lebensmitteln. Die Agro-Photovoltaik kann diesen Vorwurf ausräumen, weil sie eine gleichzeitige Energie- und Lebensmittelernte ermöglicht. Allerdings ist die Technik noch ein Nischenprodukt, da nur sehr wenige Anlagen in Europa bereits gebaut wurden. In Deutschland wird sie außerdem von der EEG-Förderung nicht speziell berücksichtigt.

Auf dieser Seite wollen wir die aktuelle Debatte zusammenfassen und stellen Positionen sowie ausgewählte Projekte vor.

Ein erster Streitpunkt ergibt sich schon beim Begriff Agro-Photovoltaik. Dem Wort fehlt einfach die positive, grüne, umweltfreundliche Ausstrahlung. Einige Veröffentlichungen versuchen das mit der Abkürzung APV zu umgehen, doch das Kürzel bleibt Uneingeweihten unverständlich und führt nicht zu einer Identifikation. Ein Vorschlag von Karl-Heinz Remmers auf dem Solar+ Vertriebs- und Kommunikationstag der Solarpraxis Neue Energiewelt 2017 war, die Technik Bio-PV zu nennen. Das ist positiv besetzt. Doch vielleicht haben Sie noch weitere Vorschläge? Schicken Sie uns Ihre Meinung und Ihre Ideen! Schreiben Sie an: cornelia.lichner@pv-magazine.com.

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