Die Gelder kommen vom Umweltministerium Baden-Württemberg. Ziel des Forschungsprojekts ist der Ausbau der Pilotproduktions- und Testanlagen zur Entwicklung effizienter, nachhaltiger Solarzellen und -module.
Um seine Innovationskraft zu stärken und die Kooperation der Fachbereiche zu verbessen, hat die industrienahe Forschungseinrichtung ihren Abteilungen eine neue Struktur gegeben. Auch im Vorstand gab es Änderungen.
Radovan Kopecek, ein Experte für Interdigitated-Back-Contact-Technologie, ist der Ansicht, dass IBC-Solarmodule bis 2030 mehr als 50 Prozent des Weltmarktes erobern und Topcon-Produkte möglicherweise aus dem Wettbewerb verdrängen könnten. Gegenüber pv magazine erläuterte er, wie dieser Übergang zustande kommen könnte und welche technischen Fortschritte dies möglich machen könnten.
Ziel des EU-Projekts ist die Entwicklung und Demonstration einer kostengünstigen und nachhaltigen industriellen Produktion von IBC-basierten Photovoltaik-Produkten über alle Fertigungsschritte hinweg. Das Vorhaben, das vom ISC Konstanz koordiniert wird, schließt sich an das inzwischen ausgelaufene Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“ an.