Insgesamt 150 Wohnungen sollen jeweils zwei Photovoltaik-Module bekommen. Das kommunale Wohnungsunternehmen setzt das Vorhaben im Zuge einer laufenden Sanierung um.
Balkonanlagen, Guerilla-PV, Do-it-yourself-Solar. Kleine Anlagen, die Endkunden in Baumärkten oder online kaufen und eigenhändig installieren, um sie lediglich in eine Haushaltssteckdose zu stecken, erfreuten sich in den letzten Jahren größter Beliebtheit. Der Haken: Es fehlte noch eine Produktnorm, durch die so eine Installation in einigen Fällen rechtlich überhaupt erst möglich wird. Jetzt liegt die Norm vor.
Die Marke von einer Million registrierten Stecker-Solar-Geräten dürfte in Deutschland dem Bundesverband Solarwirtschaft zufolge noch in diesem Monat erreicht werden. Besonders Mieter treiben den Boom dieser kleinen Photovoltaik-Anlagen voran, die insgesamt eine installierte Leistung von fast einem Gigawatt erreicht haben.
Ein Aachener Mieter will sich die Installation eines Stecker-Solar-Geräts nicht länger verwehren lassen. Er zieht mit Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe vor Gericht.
Dem Landgericht Dessau-Roßlau zufolge dürfen Kleingartenvereine den Betrieb von Balkonkraftwerken nicht ohne triftige Gründe verbieten. Denn das öffentliche Interesse an der Nutzung erneuerbarer Energien wiege schwerer als starre Vereinssatzungen.
In Niedersachsen löste ein Batteriespeicher einen Brand in einem Wohnhaus aus. Ein Balkonspeicher mit Lithium-Eisenphosphat fing aus bislang ungeklärter Ursache an zu brennen.
Der Zubau liegt im Februar rund 200 Megawatt höher als im Vormonat – aber unter dem Ausbaupfad für das Erneuerbare-Ziel 2030. Die neu installierte Leistung an und auf Gebäuden ist gegenüber dem Vorjahresmonat stark eingebrochen. Kompensiert wird das durch ein kräftiges Plus bei Freiflächenanlagen.
Interessenten können im Online-Shop von Anker Solix für Stecker-Solargeräte einen Ratenplan als Zahlungsmethode wählen. Das Unternehmen arbeitet dabei mit Consors Finanz zusammen.
Zwei Drittel des Zubaus entfallen auf Hausdächer und -fassaden, so die Behörde. Im Marktstammdatenregister wurden 2024 rund 435.000 Balkonsolar-Anlagen angemeldet. Sie haben am Photovoltaik-Zubau einen Anteil von 2,6 Prozent.
Der Versicherungsschutz kann unabhängig von der bestehenden Gebäudeversicherung abgeschlossen werden. Ab 69 Euro im Jahr können die Stecker-Solar-Geräte gegen Risiken wie Hagel, Sturm oder Diebstahl versichert werden.