Banken stellen dem Konzern rund 500 Millionen Euro zur Verfügung. Fast alle Gläubiger wollen bis Ende dieses Jahres darauf verzichten, Ansprüche geltend zu machen. Bis zum Jahresende soll das finale Sanierungskonzept vorliegen.
Mit dem Rekordzubau von mehr als 60 Gigawatt 2023 war auch ein enormes Wachstum bei den Jobs in der Solarbranche verbunden. Das Jahr 2024 steht nun aber unter veränderten Vorzeichen, wie ein aktueller Bericht von Solarpower Europe zeigt.
Binnen eines Jahres sind global nach dem neuen Bericht von Irena rund 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze im Sektor der erneuerbaren Energien entstanden. Allein in China befinden sich inzwischen 7,4 Millionen Jobs.
Große Effizienzfortschritte bei Topcon-Modulen und die konkreter werdende Aussicht auf stabile Perowskitmodule waren die Gute-Laune-Themen. Die Diskussion über eine mögliche Fertigung in Europa und die Frage, wie problematisch die Degradation von Topcon-Modulen unter ultravioletter Strahlung ist, verwiesen auf die nächsten Herausforderungen. Nach Angaben der Veranstalter kamen 1800 Teilnehmer zu der vermutlich größten Photovoltaik-Tagung in Europa.
Im ersten Halbjahr hat der Münchner Konzern deutlich weniger Umsatz gemacht. Zudem muss er gerade im Erneuerbaren-Geschäft hohe Wertberichtigungen vornehmen.
Die Rückgewinnung von Solarglas und Umwandlung in einen hochreinen Rohstoff erfordert 25 Prozent weniger Energie als die Herstellung von neuem Glas. AGC Glass Europe und ROSI vereinbarten eine strategische Partnerschaft, um diesen Prozess zum Laufen zu bringen.
Der Vertrieb des All-in-one-Batteriespeichers „ALFRED 10“ soll im Oktober in Deutschland starten. Er ist mit einer Nennkapazität zwischen 12 und 24 Kilowattstunden ausgestattet.
Die neuen IEC61215- und IEC61730-zertifizierten Solarmodule von Sharp haben einen Betriebstemperaturkoeffizienten von -0,29 Prozent pro Grad Celsius und einen Bifazialitätsfaktor von über 80 Prozent.
Das Ziel des Projekts ist es, für undurchsichtige Perowskit-Module mit einer Fläche von 900 Quadratzentimetern einen Wirkungsgrad von 22 Prozent zu erreichen, sowie 20 Prozent Effizienz für halbtransparente Module. Zu den Projektpartnern gehören Forschungsinstitute wie IMEC, Fraunhofer ISE und große Unternehmen wie Total Energies und EDF.
Das erste von insgesamt fünf der an dem Standort geplanten Module für die Produktion von Lithiumhydroxid in Batteriequalität ist in Betrieb gegangen. Die Jahreskapazität eines Moduls beträgt 20.000 Tonnen.