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Direktvermarkter fällt aus der Zahlungskette
pv+: Mit der EnWG-Novelle hat sich der Redispatch-Prozess für Anlagen in der Direktvermarktung grundlegend geändert: Anlagenbetreiber müssen ihre Entschädigungsansprüche nun selbst beim Netzbetreiber geltend machen. Matthias Karger von Node Energy erklärt, was auf die Anlagenbetreiber zukommt und worauf sie achten müssen.
22. Juli 2026
Kleinsterzeugungsanlagen: Mehr als Steckersolar
pv+: Mit der VDE-AR-N 4105 gibt es eine neue Klasse von Anlagen, deren Leistung am Netzanschluss auf 800 Watt begrenzt ist, doch hinter dem Wechselrichter keine Leistungsbegrenzung vorsieht. Wie sinnvoll ist es für Haushalte, mit Einspeisebegrenzung Anlagen mit beispielsweise zehn Kilowatt Photovoltaik und zehn Kilowattstunden Speicher zu versehen, und was haben Handwerker von diesem Modell?
Eigenverbrauch unbedingt anmelden
pv+: Die Netzbetreiber handhaben Redispatch und andere Eingriffe in Erzeugung und Verbrauch sehr unterschiedlich. Das liegt an der unbefriedigenden Regulierung, aber auch an den sehr unterschiedlichen Gegebenheiten. Einige Punkte sollten Anlagenbetreiber und Installateure deshalb beachten.
Weder besser noch schlechter gestellt: Grundlagen der Abregelung von Photovoltaikanlagen
pv+: Die Rechtsgrundlage für die Regelbarkeit von Photovoltaikanlagen durch die Netzbetreiber ist vielschichtig – erst recht, wenn es um Eigenverbrauch geht. Rechtsanwältin Christina Bönning-Huber erläutert die wichtigsten juristischen Eckpunkte.
Redispatch und Eigenverbrauch: Es besteht Regelungsbedarf
pv+: In vielen Netzgebieten ist die Abregelung von Photovoltaikanlagen am Wechselrichter und damit die Unterbindung von Eigenverbrauch zur Gefahr für den Markt geworden. Es gäbe Lösungen – auch solche, die von den Netzbetreibern unterstützt werden. Im Alltag aber herrscht ein großes Durcheinander.
15. Juli 2026
Batterie-Tolling: Wie sich Vermarktungsrisiken vertraglich verteilen lassen
Der Batteriespeicher-Tsunami trifft auf einen Felsen bei der Finanzierung: volatile Erlöse. Immer mehr Projekte setzen deshalb auf Tolling-Agreements, um Risiken auszulagern und Cashflows zu stabilisieren. Doch das Geschäftsmodell bringt neue Komplexität und ist weit entfernt von Standardverträgen.
Cyberhygiene wird verpflichtend
pv+: Der Angriff auf Solarparks in Polen markiert eine Zäsur für die europäische Energiewirtschaft. Erstmals wurde dezentrale Energieinfrastruktur Ziel eines mutmaßlich staatlich unterstützten Angriffs. Der Fall zeigt dabei, wie fahrlässig einige Betreiber bislang mit grundlegender Cyberhygiene umgehen. Gleichzeitig tritt mit der europäischen NIS2-Regulierung ein neues Haftungsregime in Kraft, das Geschäftsführungen künftig deutlich stärker in die Verantwortung nimmt.
Abruptes Förderende – Neue Rahmenbedingungen im Heizungsmarkt
pv+: Trotz guter Absatzzahlen, beliebter Förderung und einer hohen Zufriedenheit steht die Wärmepumpenbranche erneut vor einschneidenden Veränderungen. Von den neuen Förderbedingungen könnten einige Haushalte profitieren, für die meisten stellen sie wohl aber eine Verschlechterung dar. Dies wiederum dürfte sich dann in den Auftragsbüchern der Installationsbetriebe niederschlagen.