Forschung & Entwicklung
Forschung und Entwicklung treiben die technologische Weiterentwicklung der Photovoltaik maßgeblich voran.
In Deutschland und international arbeiten Wissenschaftler und Unternehmen an Effizienzsteigerungen der Solarmodule, neuen Zellkonzepten, Materialinnovationen für Batteriespeicher und nachhaltigen Produktionsprozessen.
Auch Themen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und neuen Systemarchitekturen stehen zunehmend im Fokus interdisziplinärer Forschungen.
Neueste Nachrichten
Wasserstoffkraftwerke: Forschungsteam erkundet Schädigung der Turbinenwerkstoffe bei hohen Temperaturen
Nickelbasis-Superlegierungen, aus denen die Turbinenschaufeln von Gaskraftwerken und Flugzeugen bestehen, werden durch Wasserstoff bei hohen Temperaturen versprödet. Um Gasturbinen mit Wasserstoff zu betreiben, müssen nach Einschätzung einer internationalen Forschungsgruppe deshalb die Festigungsmechanismen für künftig verwendete Legierungen geändert werden.
Ore Energy sammelt 43 Millionen US-Dollar für die Entwicklung seines Eisen-Luft-Langzeitspeichers ein
Mit dem frischen Kapital will das niederländische Start-up seine erste großskalige Produktionsstätte in Deutschland aufbauen. Bis 2028 will es so über Fertigungskapazitäten im Gigawattstunden-Maßstab für seine Langzeitspeicher verfügen.
Wasserstoffspeicher als Alternative zu Landstrom für Passagierschiffe
Ein Konsortium des Helmholtz-Zentrums Hereon, der Helmut-Schmidt-Universität und der Meyer Werft entwickelt einen Metallhydrid-Wasserstoffspeicher für den Hafenbetrieb von Passagierschiffen. Das bordeigene System soll eine emissionsfreie Energieversorgung im Hafen ermöglichen.
„Leistungspreis-Plus“-Modell als marktbasiertes Konzept zur Einbindung von Kleinstflexibilitäten in den Redispatch 3.0
Tennet und Transnet BW suchen im Projekt „DataFleX“ nach Wegen, wie Kleinstflexibilitäten wie Photovoltaik-Heimspeicher, Elektroautobatterien, Wärmepumpen oder gewerbliche Lasten in das Engpassmanagement der Netzbetreiber einbezogen werden können. Mit dem „Leistungpreis-Plus“-Modell soll es eine Trennung von Kontrahierung und Aktivierung der Pools geben, um Fehlanreize und strategisches Bieterverhalten zu vermeiden.
Das CCWPS-Speicherkraftwerk als ein netzdienliches Systemelement -vor allem für die Stromstrategie als der Basis der zukünftigen effizienten, klimaneutralen Energieversorgung
Das CCWPS-Verfahren ist Basis für ein auch netzdienliches Giga Wattstunden Strom Großspeicher-System. Ohne Einsatz von Lithium, sondern nur mit langlebigen, bewährten technischen Anlagen nach dem Stand der Technik. Es ist damit ein System mit einem technisch klaren, starken Zukunftsversprechen, wie Peter Volkmer von IGUS Dresden darlegt.
„Ein Herstellerverbot ist nur ein kleines Puzzleteil“
Cyberangriffe auf Energieinfrastruktur, neue EU-Regulierung und die Diskussion um chinesische Wechselrichter haben Cybersicherheit zu einem der wichtigsten Themen der Solarbranche gemacht. Im Interview erläutert Stijn Stevens, CTO bei Meteocontrol, warum sich die Debatte in den vergangenen Jahren so stark verändert hat, weshalb Herstellerverbote allein nicht ausreichen und wie ein wirklich resilientes Stromsystem aussehen müsste.Eine Frage der Entschlossenheit
Das Forschungsprojekt „DynaNet“ verfolgt das Ziel, Verbraucher mit variablen, KI-gestützten Preissignalen zu netzdienlichem Energieverbrauch zu motivieren und so zur Entlastung der Netze beizutragen sowie erneuerbare Energien besser zu integrieren. Die Förderung des Projekts mit Laufzeit von August dieses Jahres bis Juli 2028 übernimmt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms. Beteiligt …