Ein von der Herstellervereinigung ESMC initiierter offener Brief an die Europäische Kommission fordert Änderungen an der geplanten Systematik. Diese lasse chinesischen Photovoltaik-Herstellern zu viele Möglichkeiten zum Greenwashing.
In der Antwort auf eine Kleine Anfrage im Bundestag nimmt das Bundesumweltministerium Stellung zum naturschutzrechtlichen Ausgleich beim Ausbau der Erneuerbaren. Dabei ging es auch um ökologische Kriterien für Photovoltaik-Freiflächenanlagen.
Nach Einschätzung der Energiemarktexperten nimmt die fossile Stromproduktion in Europa um 60 Terawattstunden ab, Erneuerbare legen um rund 90 Terawattstunden zu – mehr als die Hälfte davon entfällt auf Photovoltaik.
Die Marktoffensive Erneuerbare Energien der Dena hat gemeinsam mit EFET Deutschland und drei Anwaltskanzleien das nach ihren Angaben erste Standarddokument dieser Art erstellt. Zielgruppe sind vor allem kleinere Unternehmen und Stadtwerke.
Scholz, Habeck und Lindner legen einige Zieldaten fest, bis zu denen Maßnahmen beschlossen sein sollen. Konkret angekündigt sind Ausschreibungen für zehn Gigawatt an „H2-ready“-Gaskraftwerken. Das Echo aus der Energiebranche ist trotzdem verhalten positiv.
Der Verband plädiert für den Einsatz „einer zeitlich definierten, einmaligen Fördermaßnahme“ für die deutsche und europäische Photovoltaik-Industrie.
Der LEE NRW bilanziert zwar ein Rekordjahr beim Photovoltaik-Zubau, nach Bayern belegte das Land im Bundesvergleich den zweiten Platz. Auf Freiflächen werde aber viel zu wenig installiert.
Der Photovoltaik-Industrieverband appelliert in einem Brief an die Europäische Kommission, innerhalb von zwei Monaten zu handeln. Sonst seien Handelsbarrieren unvermeidbar.
Rund 1400 Gebäude der Erzdiözese sind grundsätzlich für Photovoltaik geeignet, nahezu 1000 befinden sich in Vorplanung. Eine im vergangenen August gegründete Gesellschaft soll Planung, Bau und Betrieb der Anlagen übernehmen.
Mit neuartigen Photolumineszenz-Messungen hat ein Team am Forschungszentrum Jülich die Rekombination von Ladungsträgern in Perowskit-Solarzellen analysiert. Diese verläuft demnach anders als bei den meisten anderen Solarzellentypen.