Finale Investitionsentscheidung für 254-Megawatt-Batteriespeicher in Brunsbüttel
Im vergangenen Dezember gab die Stadt Brunsbüttel ihre Zustimmung, seither ist das Projekt noch deutlich größer geworden – nicht flächenmäßig, aber von der Speicherkapazität her: War Ende letzten Jahres noch von 254 Megawatt Leistung und 700 Megawattstunden Kapazität die Rede für einen vom Energiekonzern Vattenfall am Standort des stillgelegten Kernkraftwerks Brunsbüttel geplanten Batteriegroßspeicher, so umfasst das Projekt jetzt bei gleicher Leistung 1000 Megawattstunden Kapazität. Am Donnerstag wurde hierfür die finale Investitionsentscheidung bestätigt.
Brunsbüttel ist nach Angaben von Vattenfall das größte Batterieprojekt des Unternehmens und auch eines der bislang größten in Deutschland. Derzeit dauert der Rückbau des 1976 in Betrieb genommenen und 2007 abgeschalteten Kernkraftwerks noch an, auch hierfür ist Vattenfall als dessen Mehrheitseigentümer zuständig. Ziel ist es nach Angaben des Konzerns, diese Arbeiten 2034 zu beenden. Der Batteriespeicher soll aber schon weit früher, nämlich Ende 2028 in Betrieb gehen. Mit einem noch zu errichtenden Umspannwerk wird er demnach an das 380-Kilovolt-Netz von 50 Hertz angebunden.
Claus Wattendrup, Leiter des Bereichs „Solar & Batteries“ bei Vattenfall, spricht von „sehr guten Nachrichten für Vattenfall und für den Energiestandort Brunsbüttel. Je stärker Wind- und Solarenergie ausgebaut werden, desto wichtiger werden leistungsfähige Speicher wie diese, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und fossile Energieimporte zu ersetzen.“
Vattenfall selbst erreicht mit dem Projekt nahezu eine Leistungsverdopplung seines Batteriespeicher-Portfolios von derzeit 270 Megawatt. Das Unternehmen weitet aber nicht nur seinen Bestand, sondern insgesamt das Geschäft mit Flexibilitätslösungen und übernimmt auch für Dritte die Optimierung und Vermarktung von Batteriespeichern. Hier soll das Portfolio bis 2029 bis zu 1,5 Gigawatt erreichen.
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Prima, wenn ich jetzt noch mal lesen würde, wie die Wechselrichter arbeiten, wer sie – warum – steuert – welchen Anforderungen sie entsprechen – würde mich das freuen. Die Einheit „Speicher“ besteht bestimmt aus Akkus, BMS, Ladeeinheit und Wechselrichter. Sie eignet sich hervorragend um auf Lastschwankungen und Phasenverschiebung zu reagieren. Also bitte hier mal mehr Informationen.
viel lustiger ist doch, dass seit 19 Jahren das Kraftwerk abgebaut wird. Aber um die Netzentgelte zu umgehen, wird schnell noch die Investitionsentscheidung getroffen.