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Wenn Markt, dann richtig: Wie die EEG-Entwöhnung gelingt

Der Ausstieg aus der garantierten Einspeisevergütung ist der einzig richtige Weg für ein modernes, flexibles und kostengünstiges Energiesystem. Doch damit die verordnete EEG-Entwöhnung nicht an selbst gesetzten Hürden scheitert, braucht es vier entscheidende Korrekturen am Gesetzentwurf, wie Fabian Hafner und Oliver Wagener von 1Komma5° erklären.
1Komma5°, Dachanlage
Foto: 1Komma5°

Das EEG hat geliefert, wofür es gebraucht wurde: Zwei Jahrzehnte lang garantierte es verlässliche Nachfrage. In diesem Windschatten ist die Photovoltaik erwachsen geworden und aus der Nische zum konkurrenzfähigen Massenprodukt gereift, das Millionen Haushalte mit sauberem Strom versorgt. Heute setzt das Instrument jedoch einen Fehlanreiz: Wer einspeist, bekommt immer seinen festen Satz, unabhängig von der Realität am Markt. Die starre Vergütung fließt mittags bei niedrigen Preisen an der Börse ebenso wie abends, wenn der Strom knapper und teurer ist. 

Dass Teile der Solarbranche dieses Privileg bewahren wollen, ist ein verständlicher Reflex. Die für manche unbequeme Wahrheit lautet jedoch: Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage entscheidet sich künftig in ihrer intelligenten Steuerung und Integration in ein flexibles Energiesystem.

Und so läutet die geplante EEG-Novelle nun das überfällige Ende dieses Schutzschirms ein. Stunde null. Für neue Anlagen wird endlich der Markt zum Zielmodell. Wir sagen: richtig so! Damit die EEG-Entwöhnung aber gelingt, muss der Weg in den Markt so einfach und attraktiv wie möglich sein. Genau hier bleibt der Entwurf auf halber Strecke stehen – und droht, sich selbst das Handwerk zu legen. 

Der Bundestag muss an vier Stellschrauben nachjustieren, um Flexibilität in die Wirkung zu bringen:

1) Netzbetreiber verbindlich in die Pflicht nehmen

Eine komplett ungeförderte Vermarktung ergibt erst Sinn, wenn der bürokratische Flaschenhals bei den Netzbetreibern gelöst ist und der Wechsel in die Direktvermarktung problemlos, zeitnah und digital erfolgt. 

Die Novelle fordert von Hunderttausenden Betreibern den aktiven Markteintritt, nimmt diejenigen, die den Wechsel technisch ermöglichen müssen, aber kaum in die Pflicht. Wer heute in die Direktvermarktung will, hängt an zahlreichen Nadelöhren beim Verteilnetzbetreiber. Bei rund 860 Netzbetreibern dauert das mal drei Wochen, mal über ein Jahr – eine Zeit, in der Prozessschritte mit klingenden Namen wie Marktlokations-ID-Vergabe, Smart-Meter-Umbilanzierung, Speicherummeldung oder Direktvermarktungsanmeldung darüber entscheiden, ob und wann der Betreiber sein Geld erhält.

Dass es anders geht, zeigt etwa Schweden, wo die Anmeldung automatisch mit dem Netzanschluss mitläuft. Die deutsche EEG-Reform kalkuliert dagegen die Trägheit des heimischen Systems fest ein: Sie sieht eine Ermächtigung der Bundesnetzagentur vor, Übergangszahlungen bis Ende 2032 zu verlängern, falls die Prozesse der Netzbetreiber bis dahin nicht massentauglich sind. Eine Rettungsgasse, die wenig Vertrauen in das Ambitionsniveau des Gesetzgebers für das im Herbst anstehende Verteilnetzpaket weckt. 

Der Bundestag sollte jetzt verbindliche Bearbeitungsfristen samt pauschalen Entschädigungszahlungen bei Verzug durchsetzen. Die europäischen Fluggastrechte machen es vor. 

2) Anreize für den schnellen Wechsel schärfen

Wer ab 2027 eine neue Dachanlage baut, steht vor zwei Optionen: Drei Jahre lang garantierte 5,2 Cent/Kilowattstunde Einspeisevergütung light kassieren oder den Weg in den Markt mit schwankenden Börsenpreisen und mageren 1,5 Cent Bonus wählen. Gegeben der anfänglichen Prozesskosten in der Direktvermarktung belohnt der Gesetzgeber das Verharren im Status quo wesentlich höher als den Markteintritt. Hinzu kommt ein verheerender Konstruktionsfehler: Betreiber könnten erst drei Jahre die Übergangszahlung mitnehmen und danach den vollen Bonus abgreifen. Ein Gesetz, das den Markthochlauf beschleunigen soll, finanziert so im Zweifel sieben Jahre lang weiter staatliche Zuzahlungen und benachteiligt ausgerechnet Kleinstanlagen mit den höchsten relativen Prozesskosten gegenüber größeren Anlagen ab 25 Kilowatt.

Über den Erfolg der Reform entscheidet das Verhältnis beider Werte. Die Übergangszahlung sollte auf zwölf Monate verkürzt werden, während ein höherer Direktvermarktungsbonus die Prozesskosten wesentlich stärker abfedern muss. Das entlastet den Bundeshaushalt unmittelbar und schafft vom ersten Tag an echte Anreize für markt- und netzdienliches Verhalten.

3) Freie Bahn für Marktsignale statt starrer Kappung 

Besonders widersprüchlich wird es bei der geplanten Einspeisekappung: Demnach soll die Einspeisung neuer Photovoltaik-Anlagen unter 100 Kilowatt dauerhaft bei 50 Prozent gedeckelt werden – vollkommen unabhängig von einem intelligenten Messsystem oder der Vermarktungsform. Der Begründung, dass dies Investitionen in Speicher anreizen soll, widersprechen wir deutlich (und wir vertreiben selbst Speicher!).

Wer direkt vermarktet, erhält bereits zwei funktionierende Signale: das des Marktpreises und das des Netzes über Paragraf 14a EnWG. Die Kappung führt lediglich dazu, dass sauberer Strom selbst dann weggeworfen wird, wenn die Preise hoch sind und genug Netzkapazität zur Verfügung steht. Zugleich blockiert die Regel die Speicher selbst: Für den Stromhandel in den Morgen- oder Abendstunden, insbesondere am Intraday-Handel, sollten die Speicher zur Reaktion auf Preisspitzen voll einspeisen dürfen. Die Kappung verhindert, dass die Strompreise weiter für alle sinken.

Für Anlagen in der Direktvermarktung darf die 50-Prozent-Kappung schlicht nicht gelten. Wer den Markteintritt einfordert, muss dem Marktsignal auch vertrauen.

4) Das Milliardenpotenzial im Bestand heben 

Schließlich lässt die Novelle den mit Abstand größten Hebel unangetastet: den Anlagenbestand. Während intensiv über Nuancen bei Neuanlagen gestritten wird, bleibt der teuerste Subventionsblock im EEG-Konto völlig unberührt. Millionen Bestandsanlagen der vergangenen Jahre speisen weiterhin starr zu hohen, historisch garantierten Tarifen von teils über 40 Cent/Kilowattstunde ein. Wer den Ausstieg aus der Subventionierung ernst meint, kommt an diesen Altverträgen nicht vorbei.

Unser Vorschlag dafür liegt auf dem Tisch: eine freiwillige „Flex-Investitionsprämie“. Löst der Staat einen Teil der verbleibenden Vergütungsansprüche vorzeitig ab, wenn der Betreiber damit in einen intelligenten Speicher investiert und in die Direktvermarktung wechselt, entsteht eine Win-win-Situation: Der Betreiber profitiert von höherem Eigenverbrauch und höheren Markterlösen, das Energiesystem gewinnt an Flexibilität und der Bundeshaushalt wird nach unseren Berechnungen bis 2044 um rund 15,5 Milliarden Euro entlastet. Freiwillig, ohne neue Subventionen und ohne einen einzigen Anlagenbetreiber schlechterzustellen.

Fazit: Den Markt jetzt konsequent durchziehen

Der Bundestag hat es ab September in der Hand. Wenn wir jetzt Markt machen, dann sollten wir das auch richtig tun. Die vier notwendigen Korrekturen stellen die Reform keineswegs infrage, sondern machen sie in der Praxis überhaupt erst richtig funktionsfähig. Es wäre fatal, wenn der Gesetzgeber den Mut auf halber Strecke verliert und den notwendigen Systemwechsel durch halbgare Lösungen wieder ausbremst.

Mit den vorgeschlagenen digitalen und regulatorischen Werkzeugen kann Flexibilität ihre volle Wirkung entfalten und am Ende der Strompreis für alle sinken.

Über die Autoren

Fabian Hafner und Oliver Wagener arbeiten im Bereich Regulatory & Public Affairs bei 1Komma5°. 1Komma5° ist ein führender Anbieter für CO2-neutrale Energie, Wärme und Mobilität und heute in sieben Märkten global aktiv. Kerntechnologie ist Heartbeat AI: Die Energieintelligenz aggregiert heute mehr als 1Gigawatt an Flexibilitätskapazität und zählt zu Europas größten virtuellen Kraftwerken für Privathaushalte. Bis 2030 will das Unternehmen insgesamt 20 Gigawatt an Leistung steuern und so eine Antwort auf fossile Abhängigkeiten und steigende Energiekosten liefern.

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Kommentare

koepke
Aug 04, 2026

Ein paar interessante Ideen, wie die „Freiwillige Flexinvestitionsprämie“ sind dabei, aber beim Sinn der komplizierten Direktvermarktung habe ich meine Zweifel. Überall versuchen wir zu entbürokratisieren, Regeln zu vereinfachen und zu pauschalisieren – auch auf die Gefahr hin, jeden Aspekt absolut gerecht zu behandeln. Die feste EEG-Förderung hatte einen großen Vorteil: sie war leicht zu verstehen und machte die Berechnung der Wirtschaftlichkeit einfach. Jetzt will man dies durch eine komplizierte, schwer einschätzbare Regelung ersetzen, an denen viele „Zwischenhändler“ verdienen. Die Menschen mögen es einfach: Man denke daran, wie kompliziert die Smartphone-Verträge früher waren: … jetzt sind alle glücklicher mit einem Flat-Tarif.

Wenn man einen wirklichen Steuerungsmechanismus für kleine PV-Anlagen ermöglichen werden, würde ich das verstehen. Aber: Bereits jetzt ist bei rund 80% der Neuinstallationen von PV-Anlagen ein Speicher mit dabei, die Steuerungsmöglichkeiten durch die Direktvermarktung sind also gering. Viel sinnvoller m.E. wäre, einen „netzdienlichen Modus“ bei den Heimspeichern – auch für chinesische Hersteller – gesetzlich vorzugeben (danke an die vorbildlichen Hersteller, die die Initiative „Dein Stromspeicher kann mehr! “ unterstützen!). Außerdem gibt es bereits jetzt eine Menge von Möglichkeiten, netzdienliches Verhalten zu unterstützen; die dynamischen Netzentgelte, hoffentlich ab 2030, wären eine viel direktere Möglichkeit um das Nutzungsverhalten intelligent zu steuern. Kurz: Warum nicht für kleine PV-Betreiber die feste EEG-Förderung im Sinne der Entbürokratisierung – z.B. mit einem über das Jahr gemittelten Strombörsenpreis für PV-Einspeisung von rund 5 Cents – auch über die Übergangsphase hinaus belassen?

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Detlef K
Aug 05, 2026

„Aber: Bereits jetzt ist bei rund 80% der Neuinstallationen von PV-Anlagen ein Speicher mit dabei, die Steuerungsmöglichkeiten durch die Direktvermarktung sind also gering“

Diesen Satz verstehe ich nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Speicher macht die Direktvertmarktung erst richtig attraktiv… natürlich nicht, wenn man „nur“ den Eigenverbrauch im Blick hat. Aber die Direktvermarktung macht es dann doch überhaupt erst möglich, „mehr“ PV und „mehr“ Speicher als nur für den Eigenverbrauch zuzubauen. Dieses Land hat schließlich als Ziel, noch 3-4 zuzubauen und wenn ohnehin für Eigenverbrauch gebaut wird, sollten wir unbedingt die Möglichkeit für „mehr“ attraktiv möglich machen, aber zugleich die Netzdienlichkeit für ein effizienteres und sichereres Netz befördern. Nebenbei steigert das ganz persönlich den Autarkiegrad für den Käufer und macht ggf. erst die sommerliche Versorgung des E-Mobils über den Speicher wirtschaftlich möglich… nicht wenige würden den Deal gerne eingehen, wenn die Direktvermarktung einfach nur simpel und lukrativ oder wenigstens kostendeckend (mit dyn. Netzentgelten) ist.

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Detlef K
Aug 05, 2026

… und wer das nicht will, eine zu kleine Anlage hat oder einfach keinen Aufwand haben oder machen möchte, soll einfach nur im Nachgang nach durchschn. Börsenpreis des Jahres vergütet werden. Fair enough…

Dirk Schiller
Aug 04, 2026

Das Witzige ist ja, dass dieser Mechanismus bei Solaranlagen als Problem gesehen wird, aber dort wo er für erhebliche Fehlanreize sorgt (Futures) da bleibt alles beim Alten. Fossile Brennstoffe werden weiterhin ohne Bedarfsbasis via Flatrate bezahlt.

Nur das noch einmal darzustellen, fast der gesamte an Endabnehmer verkaufte Strom wird via Futures Monate bis Jahre voher verkauft. Es dürfen nur thermische Kraftwerke verkaufen. Es gibt da keine negativen Preise und auch keine bedarfsabhängigen Preise.

Die Erneuerbaren sind nachgeschaltet und ersetzen dann die teuren thermischen Generatoren. Die Letzteren werden aber trotzdem bezahlt. Vertrag ist Vertrag.

Das ist einer der wesentlichen Gründe für die hohen Strompreise.

Angesetzt wird die Axt aber nicht am Problem (Futures ohne Bedarf) sondern an der Lösung (Solar).

Ich stimme mit Detlef K überein, hier wird zielgerichtet dem Solarmarkt Schaden zugefügt.

Die korrekte Reihenfolge wäre es gewesen, die Direktvermarktung zuerst allen zugänglich zu machen. Das dies möglich ist, zeigt Octopus Energy in Grossbritannien seit vielen Jahren.

Dann darauf aufbauend, wäre es lediglich eine Entscheidung der Solaranlagenbesitzer gewesen, teilzunehmen oder aber Vergütungseinschnitte aus Bequemlichkeit zu akzeptieren.

Statt dessen kommen erst die Einschnitte und ob eine echte Marktteilnahme zeitnah möglich wird, werden wir in den nächsten Jahren herausfinden.

maeder.c
Aug 04, 2026

Eine Aufdach-Photovoltaikanlage aus 500+ Watt Standardmodulen welche Richtung SO/S/SW zeigt , hat einen erstaunlichen Vorteil :
Die Dachpfannen/ Dachziegel aus gebranntem Ton heizen sich nicht durch die direkte Sonneneinstrahlung auf . Die dauerhafte Beschattung der Dachziegel lässt die Temperatur im Dachgeschoss nicht so stark ansteigen. Dächer ohne PV-Module heizen sich stark auf , und geben die Wärme unerwünschterweise Tag und Nacht teilweise ins Innere des Hauses ab.
Eine PV – Anlage kann mit vielem sinnvollen kombiniert werden:
+ Mit einer intelligenten Klimaanlage / Wärmepumpe
+ Mit einem Stromspeicher im Keller
+ Mit einem oder mehreren Elektroautos

Eine PV-Anlage kann man vernünftigerweise eigentlich nicht mehr ohne Elektroauto,Wallbox, Wärmepumpe und Stromspeicher denken.
Der Mehrwert der ganzen Erneuerbaren Energien – Ökonomie liegt in der Fähigkeit Wohltaten mit anderen Menschen zu teilen.
Im Kapitalismus ist es so :
Zwei Menschen welche unter der sengenden Sonne durch die Wüste wandern , treffen am Punkt X zusammen. Jeder hat 100 X-Dollar in der Smartphonehülle als Notfall-Geld.. Einer hat einen großen Sonnenschirm dabei , und einer eine grosse Wasserflasche im Rucksack. Als überzeugte Marktwirtschaftler kaufen sie sich gegenseitig jeweils für 100 X-Dollar ihren Besitz ab , und gehen weiter ihrer Wege , in der Hoffnung die Oase alleine zu finden. Selbstverständlich findet man Jahrzehnte später ihre ausgeblichen Gebeine nebst jeweils einen Sonnenschirm und einer leeren Flasche.
Die soziale Idee der Erneuerbaren Energien ist :
Beide treffen sich in der Wüste und bilden eine Zweckgemeinschaft.Gemeinsam beraten Sie in welche Richtung sie gemeinsam unter dem Sonnenschirm gehen werden , und teilen sich auf dem Weg die Flasche Wasser. Diese beiden Gesellen haben die Oase erreicht.

Tom Iltmann
Aug 04, 2026

Einfach bei jeder Neuanlage einen SmartMeter mit einbauen. Einige alte Hasen kennen die Situation, langes Warten auf den Netzbetreiber, bis die Anlage endlich ans Netz kann.
Zum Glück gibt es inzwischen viele neue Messstellenbetreiber, die eigene SmartMeter haben. Damit lässt sich für Installateure hier viel Zeit sparen.

Detlef K
Aug 03, 2026

Stimme dem ja weitestgehend zu, aber das Grundproblem der Reform ist doch dann die Reihenfolge. Man kann doch nicht zuerst massenhaft ungewiss kappen, auf 3 Jahre befristen und dann erst die marktw. Voraussetzungen schaffen wollen… nach dem Motto schauenmerma.
Das ist kontraproduktiv und kann nicht Sinn der Sache sein. Nein, zuallererst für Digitalisierung sorgen und Netzbetreiber und Versorger in die Pflicht nehmen, dann für lukrativere spreads im Sinne des Netzes sorgen z.B. mit dyn. Netzentgelten, die wir ohnehin brauchen und dann natürlich eine günstige Infrastruktur ohne Barrieren für Direktvermarkter schaffen, so simpel wie der Wechsel des Stromtarifs.

Ich verstehe nicht so ganz, dieser Herangehensweise noch zuzustimmen. „So“ schafft sie Tatsachen, die den Markt abwürgen…