Rabot Energy, Clever-PV und Inexogy bringen kleine Photovoltaik-Dachanlagen an den Strommarkt
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Entwürfe für die EEG-Novelle und das Netzpaket verabschiedet. Damit rückt ein Ende der festen Einspeisevergütung für private Photovoltaik-Dachanlagen näher, auch wenn es längst noch nicht beschlossen ist. Denn die Entwürfe müssen noch durch Bundestag und Bundesrat. Allerdings wird im parlamentarischen Prozess eher an Kleinigkeiten gewerkelt als an großen Entscheidungen.
Dass der Ausbau der Photovoltaik-Dachanlagen weitergeht, dafür positionieren sich jetzt die ersten Unternehmen. So kündigten direkt nach dem Kabinettsbeschluss Rabot Energy, Clever-PV und Inexogy an, dass sie „ab Inkrafttreten der Neuregelung eine gemeinsame, vollintegrierte Lösung für die Direktvermarktung von Kleinanlagen“ anbieten werden.
Nach dem vorliegenden Gesetzentwurf soll die Direktvermarktungspflicht ab 2027 für Neuanlagen ab 50 Kilowatt gelten. Sie Schwelle wird in den Jahren danach weiter gesenkt und ab 2030 soll die Direktvermarktung für alle Neuanlagen verpflichtend sein. In der Zwischenzeit soll es statt der Einspeisevergütung eine befristete Übergangszahlung samt Direktvermarktungsbonus für die kleinen Anlagen geben.
Mit ihrer Partnerschaft wollen Rabot Energy, Clever-PV und Inexogy ab dem kommenden Jahr alle notwendigen Voraussetzungen liefern, die für die Direktvermarktung nötig sind. So übernehme Rabot Energy als Energielieferant die Vermarktung des eingespeisten Solarstroms an der Börse. Die erzielten Erlöse würden an die Betreiber der kleinen Photovoltaik-Anlagen ausgezahlt. Dabei sollen neben den Photovoltaik-Anlagen auch Speicher, Wärmepumpen und Wallboxen in die Vermarktung einbezogen werden. Eine Software übernimmt die Steuerung, so dass die Einspeisung des Solarstroms in Stunden mit möglichst hohen Marktwerten erfolgen kann, wie es weiter hieß. Bei negativen Börsenstrompreisen wird die Einspeisung hingegen abgeregelt.
Inexogy wird als wettbewerblicher Messstellenbetreiber die intelligenten Messysteme zur Verfügung stellen. Der Rollout soll dabei unabhängig vom Netzgebiet erfolgen. Damit entfalle die bislang größte Hürde für die Direktvermarktung kleiner Anlagen, heißt es von den Unternehmen weiter. Weitere Hardware ist für die Betreiber demnach nicht notwendig. Die Anlagen würden mit Clever-PV verbunden, ohne dass dies einen Umbau oder eine Extra-Box im Zählerschrank erfordere. Die Optimierung laufe danach automatisch.
Zentral für das Modell sei ein Photovoltaik-Heimspeicher. Er werde das ganze Jahr über gebraucht, um die Einspeisung des Solarstroms steuern zu können. So werde in dem Modell im Sommer auf Eigenverbrauch optimiert und der überschüssige Solarstrom in Stunden mit den höchsten Marktwerten ins Netz eingespeist. Im Winter wiederum soll der Speicher genutzt werden, um ihn in Niedrigpreiszeiten an der Strombörse zu laden und den Strom dann im Haushalt zu verbrauchen, wenn er an der Börse teuer ist. Somit könne der Batteriespeicher auch in den Wintermonaten genutzt werden, um Geld zu verdienen oder zumindest Kosten zu sparen.
„Aus einer garantierten, aber kleiner werdenden Vergütung wird so ein Ertrag, der sich am tatsächlichen Wert des Stroms orientiert. Der Abschluss der Tarife wird möglich sein, sobald die Gesetzesänderungen in Kraft treten“, heißt es von den Unternehmen. Aus ihrer Sicht ist wichtig, dass es einen möglichst unkomplizierten Einstieg in die Direktvermarktung gibt, um einen Markteinbruch bei den kleinen Photovoltaik-Anlage zu vermeiden. Die Partner wolle ihre Lösung auch als integriertes White-Label-Produkt anbieten. Damit könnten es beispielsweise Installateure, Fachpartner und Energieversorger ihren Kunden unter der eigenen Marke anbieten.
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Zentral für das Modell sei ein Photovoltaik-Heimspeicher. Er werde das ganze Jahr über gebraucht, um die Einspeisung des Solarstroms steuern zu können. So werde in dem Modell im Sommer auf Eigenverbrauch optimiert und der überschüssige Solarstrom in Stunden mit den höchsten Marktwerten ins Netz eingespeist. Im Winter wiederum soll der Speicher genutzt werden, um ihn in Niedrigpreiszeiten an der Strombörse zu laden und den Strom dann im Haushalt zu verbrauchen, wenn er an der Börse teuer ist. Somit könne der Batteriespeicher auch in den Wintermonaten genutzt werden, um Geld zu verdienen oder zumindest Kosten zu sparen.
genau.
Von wegen Direktvermarktung.
Wieder nur ein „gebt uns eure Speicherkapazität und wir geben euch ein Almosen dafür“
„Mit ihrer Partnerschaft wollen Rabot Energy, Clever-PV und Inexogy ab dem kommenden Jahr alle notwendigen Voraussetzungen liefern, die für die Direktvermarktung nötig sind.“
An diesem Modell bleibe ich mal dran…
… und bin gespannt. 🥳
Ich sehe vor meinem geistigen Auge wie abgerissene und verarmte Immobilienmakler in der Zukunft nahezu unverkäufliche Einfamilienhäuser anpreisen: “ Sehen sie sich dieses Haus an , diesen wunderbaren Bungalow! Er steht erst seit 7 Jahren leer. Ja , einst hat darin ein wohlhabendes kinderloses Boomer- Paar gewohnt , aber wie Sie wissen führte die grosse Verkaufswelle von Wohneigentum-Immobilien ,aufgrund der rasant gestiegenen Pflegekosten , zu einem wahnhaften “ rein ind die Kartoffeln und raus aus den Kartoffeln “ Szenario am EFH- Immobilienmarkt. Sie bekommen dieses anständige Haus mit einer lukrativen Photovoltaikanlage für einen Sack Kartoffeln und 12 Äpfel. 2 Äpfel bekomme ich als Provision.
Sie möchten nicht ? Ein halber Sack Kartoffeln? …Bitte …laufen Sie nicht weg ….Hallo ? Bleiben Sie hier !
Die geburtenstarken Jahrgänge, die sogenannten Boomer , sind an einer Aufgabe gescheitert die nicht lösbar ist und war : Deutschland mental, geistig und juristisch komplett neu nach „der großen moralischen Katastrophe“ zu erfinden. Die Altvorderen der Boomer haben das materiell partiell zerstörte Deutschland „wiederaufgebaut“ , aber dies war einfach eine pragmatische Notwendigkeit. Die Boomer- Jahrgänge hingegen mussten Deutschland mental als Neustart bei Null begreifen , was für ein jahrhunderte altes Land mit solider Geschichte einfach nicht möglich ist. Die neutrale Inklusion jeder Vergangenheit ist unvermeidlich, und erfordert vor allem Aufrichtigkeit.
Die Freiheit der Frauen jedwede Bildung zu erhalten, und jedweden Beruf auszuüben ist fair. Deutschland hat die Auszeichnung verdient: „Ein faires Land unter den Völkern“. Frauen in der freien Berufswahl zu unterdrücken ist einfach gesagt böse . Und das schlechte Karma welches daraus resultiert , wird
die betreffenden Nationen irgendwann bitter einholen.
Die Boomer- haben zwar aus einem freiheitlichen Denken damit begonnen weniger Kinder zu bekommen als nötig wäre um das Medianalter stabil zu halten , aber die nachfolgenden Generationen haben dies einfach aus Bequemlichkeit und aus anderen Gründen übernommen. Die Freiheit ist immer bidirektional und nicht nur eindimensional.
Die Idee der jungen Bunten Republik Deutschland ist nach wie vor lebendig , wenngleich es politisch zur Zeit ganz klar eher ins Schiefergrau-blaue
tendiert. Das Sensationsheischende “ Wir reißen die Windenergieanlagen ein “ der AFD wird bei einer Regierungsbeteiligung eher nicht eintreffen. Dafür sind die erneuerbaren Energien einfach zu gut und stabil geworden.
Ich persönlich bin positiv entsetzt, wie unfassbar effizient 15 PV- Module a 485 Watt unsere zwei Elektroautos von Frühjahr bis Sommer aufladen können. Der Wechselrichter hat 5000 VA , und die Ladeleistung des Heimladers ist auf etwa 4500 Watt AC eingestellt. Im Keller steht ein 9,2 kWh Speicher.
Es macht doch einen riesigen Unterschied ob man Module mit 330 Watt , oder Module mit 500+ Watt auf dem Dach befestigt hat. Die Kombination aus effizienten PV-Anlagen und effizienten Elektroautos wird sich marktwirtschaftlich gegenseitig beflügeln.