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23 Megawatt Photovoltaik schützen Heidelbeeren

Die Agri-Photovoltaik-Anlage in Wadersloh entstand mithilfe von Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Solarstrom aus den 40.000 Modulen wird außerhalb des EEG vermarktet, gleichzeitig überdachen die Module auf Hektar Heidelbeerkulturen.
Agri-Photovoltaik-Anlage mit 23 Megawatt über einer Heidelbeer-Plantage in NRW, Luftaufnahme
Die Agri-Photovoltaik-Anlage erstreckt sich über eine Fläche von 17 Hektar. | Foto: NRW.Energy4Climate

Im nordrhein-westfälischen Wadersloh ist am Donnerstag eine der größten Agri-Photovoltaik-Anlagen in Deutschland in Betrieb genommen worden. 40.000 Solarmodule sind auf einer Fläche von 17 Hektar, auf denen Heidelbeeren angebaut sind, installiert worden. Die Agri-Photovoltaik-Anlage hat eine Gesamtleistung von 23 Megawatt. Künftig soll sie Landwirt Philipp Hoberg zusätzliche Erlöse aus der Vermarktung des Solarstroms generieren und vor Ernteausfällen schützen.

 Die Agri-Photovoltaik-Anlage entstand mithilfe der Landesförderung. Im Programm “progres.nrw – Klimaschutztechnik“ werden solche Anlagen bezuschusst. Die Energieagentur Nordrhein-Westfalens, NRW.Energy4Climate, habe dabei die Anlage seit der ersten Idee begleitet. Die 40.000 Solarmodule sind teilweise in Ost-West- sowie Südausrichtung installiert. So sollten ein bestmöglicher Schutz der Heidelbeerkulturen und eine ertragreiche Solarstromproduktion kombiniert werden. Aufgrund der Größe und der Landesförderung muss die Agri-Photovoltaik-Anlage außerhalb des EEG refinanziert werden. Der Solarstrom werde dabei direkt am Strommarkt vermarktet.

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