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Baubeschluss für 900 Megawatt-Batteriespeicher Waltrop

Die drei Gesellschafter des Projekts melden den gemeinsamen Baubeschluss für Umspannwerk und Infrastrukturmaßnahmen. Damit sei der Weg frei für eines der aktuelle größten deutschen Batteriespeicherprojekte.
Trianel Batteriepark Waltrop, Visualisierung
Baustart noch in diesem Herbst: Visualisierung des „Trianel Batterieparks Waltrop“. | Visualisierung: Trianel

Der Weg ist frei für den „Trianel Batteriepark Waltrop“, mit einer geplanten Leistung von 900 Megawatt und einer Kapazität von 1800 Megawattstunden eines der derzeit größten Projekte dieser Art in Deutschland. So meldet es am Montag das Projektkonsortium, das nach eigenen Angaben in der vergangenen Woche den Beschluss für das zugehörige Umspannwerk und die Infrastrukturmaßnahemn getroffen hat. Das Vorliegen aller erforderlichen Genehmigungen hatten die Beteiligten bereits im Mai bestätigt.

Gesellschafter des Batterieparks sind der deutsche Asset Manager für Energieinfrastruktur-Projekte Luxcara, das Schweizer Energie- und Infrastrukturunternehmen BKW AG sowie zahlreiche Stadtwerken unter Federführung des Stadtwerkeverbunds Trianel. Sie haben sich zur T-BESS 1 GmbH & Co. KG zusammengeschlossen.

Man freue sich, „dass nach den regulatorischen Unsicherheiten der letzten Monate nun Klarheit geschaffen wurde“ erklärt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung bei Trianel. In seiner Mitteilung verweist Trianel auf „wichtige Signale“ der Bundesnetzagentur durch deren Bestätigung der Netzentgeltbefreiung für weit fortgeschrittene Speicherprojekte. Dies sei ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Umsetzung des Vorhabens.

Die Vorbereitungen auf dem Gelände laufen den Angaben zufolge schon seit mehreren Monaten. Nun seien die wichtigsten Großkomponenten bestellt. Der Baustart ist soll bereits im kommenden Herbst erfolgen, die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2028 geplant. Die Vorbereitungen auf dem Gelände laufen den Angaben zufolge schon seit mehreren Monaten. Nun seien die wichtigsten Großkomponenten bestellt. Der Baustart ist soll bereits im kommenden Herbst erfolgen, die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2028 geplant. Die einzelnen Gesellschafter übernehmen dabei die Errichtung ihrer jeweiligen Batteriespeichersysteme in Eigenregie, wobei 520 Megawatt auf Luxcara entfallen sollen, 300 Megawatt auf BKW und 80 Megawatt auf T-BESS 1.

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