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FRV hat 2,3 Gigawatt an Netzanschlusskapazitäten für Photovoltaik und Speicher gesichert

Alle Projekte sollen bis 2029 zur Baureife gebracht werden. Die Anlagen entstehen in mehreren Bundesländern verteilt, wobei viele 2- und 4-Stunden-Speicher darunter sind.
FRV, Batteriespeicher, Windanlagen
FRV will in mehreren Bundesländern Anlagen bauen. | Foto: FRV

Das spanische Unternehmen Fotowatio Renewable Ventures (FRV) hat sich Netzanschlusskapazitäten für Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher und Hybridprojekte mit insgesamt 2,3 Gigawatt in Deutschland gesichert. Die Projekte befänden sich über das gesamte Bundesgebiet verstreut. Sie sollen bis 2029 sukzessive zur Baureife gebracht werden, teilte der Projektentwickler, der zu Jamel Energy gehört, am Mittwoch mit.  Die Batteriespeicher sollen dabei als 2- und 4-Stunden-Systeme ausgelegt werden.

Die Ankündigung der gesicherten Netzanschlusskapazitäten in Höhe von 2,3 Gigawatt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Zugang zum Stromnetz zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für große Erneuerbare-Energien- und Speicherprojekte in Deutschland geworden ist“, erklärte das Unternehmen weiter. Neben der Projektpipeline in Deutschland entwickelt FRV auch international Photovoltaik-, Batteriespeicher-, Hybrid- und grüne Wasserstoffprojekte sowie Rechenzentren. Es betreibt nach eigenen Angaben derzeit Anlagen mit fast drei Gigawatt Leistung. Ein weiteres Gigawatt befände sich im Bau. Seine Projektpipeline gibt FRV mit 29 Gigawatt an.

„Mit gesicherten Netzanschlusskapazitäten von 2,3 Gigawatt bauen wir ein Portfolio auf, das Batteriespeicher-, Photovoltaik- und Hybridlösungen kombiniert und einen klaren Weg zur Baureife bietet“, sagt Amós Guillén, Geschäftsführer von FRV Deutschland. „Unser Fokus liegt auf Projekten, die zusätzliche Flexibilität schaffen, die vorhandene Netzinfrastruktur effizienter nutzen und die nächste Phase der Energiewende in Deutschland unterstützen.“

In Brandenburg entwickelt FRV derzeit bereits vier Projekte, darunter drei Batteriespeicheranlagen und ein Hybridprojekt. Zum Portfolio gehöre dabei ein Batteriespeicherprojekt mit einer Leistung von 750 Megawatt, das sich bereits in einem fortgeschrittenen Genehmigungsverfahren befindet. Die Baureife der Brandenburger Projekte erwartet FRV zwischen 2026 und 2028. Fünf weitere Projekte mit insgesamt 700 Megawatt werden in Niedersachsen entstehen. Es handelt sich um einen Stand-alone-Speicher, eine Photovoltaik-Anlage sowie drei Hybridprojekte. Zu den wichtigsten Vorhaben zählen ein Batteriespeicherprojekt mit 600 Megawatt, das sich bereits im Bebauungsplanverfahren befindet, sowie ein Photovoltaik-Projekt mit einer Leistung von 13,8 Megawatt, wie es weiter hieß. Diese Projekte sollen zwischen dem vierten Quartal 2026 und dem ersten Quartal 2028 die Baureife erreichen. In Nordrhein-Westfalen will FRV drei weitere Anlagen mit insgesamt voraussichtlich 900 Megawatt realisieren. Die finalen Genehmigungen für die beiden Hybridprojekte und den Batteriespeicher stehen noch aus.

In Nordrhein-Westfalen entwickelt FRV drei weitere Projekte mit einer geplanten Gesamtleistung von mehr als 900 Megawatt, vorbehaltlich der finalen Genehmigungen. Das Portfolio umfasst zwei Hybridprojekte sowie eine Batteriespeicheranlage. Ein Batteriespeicher mit 900 Megawatt Leistung und 3600 Megawattstunden Kapazität in Nordrhein-Westfalen zähle für das Unternehmen zu den Schlüsselprojekten. Hier werde die Baureife zwischen Ende 2027 und dem ersten Quartal 2029 erwartet.

Neben den genannten Projekten entwickle FRV weitere Anlagen in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Diese sollen in den kommenden Jahren durch die Genehmigungs- und Planungsphasen bis zur Bauvorbereitung weiterentwickelt werden.

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