Thermondo bietet Kommunen und Stadtwerken strategische Unterstützung bei Wärmepumpen-Einbau an
Thermondo will sich stärker als strategischer Partner für Städte und Gemeinden bei der operativen Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung im Eigenheimbestand positionieren. Dafür hat Thermondo eine eigene Abteilung in seinem Geschäftsbereich aufgebaut, die sich ganz auf die Ausstattung von Eigenheimquartieren mit Wärmepumpen, Energiemanagement, Photovoltaik, Batteriespeicher und Wallboxen spezialisiert hat. Zudem sei das Unternehmen erste strategische Partnerschaften eingegangen und setze bereits erste Projekte um.
In der Stadt Leinfelden-Echterdingen in Baden-Württemberg ist Thermondo zufolge in diesem Monat ein Initialprojekt gestartet. Vorausgegangen war eine Wärmepumpen-Bündlungsaktion, die die Stadt gemeinsam mit dem Unternehmen Vreed und dem Stadtplanungsbüro MVV Regioplan initiiert hatte und die Haushalte zu einem Heizungswechsel motivieren soll. Thermondo setzte sich nach eigenen Angaben gegen mehr als 20 Anbieter in einem Auswahlprozess durch. Es sei neben dem lokalen Handwerksbetrieb Walz Haustechnik nun offizieller Installationspartner der Kampagne. In der laufenden Aktion seien bereits 160 Einwohnern Angebote für Wärmepumpen unterbreitet worden. Eine zweistellige Zahl habe bereits eine Wärmepumpe bei Thermondo bestellt, so das Unternehmen weiter. In den kommenden Wochen sollen die Geräte installiert werden.
Sicher zuträglich bei der Auswahl war neben dem Preis-Leistungsverhältnis und den vorhandenen hohen Umsetzungskapazitäten, dass die Thermondo-Tochter Febesol bereits bei einer ähnlichen Photovoltaik-Bündelungsaktion der Stadt im Jahr 2025 erfolgreich war. Sie installierte knapp 100 Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher und Wallboxen in der Folge in Leinfelden-Echterdingen. Weitere Kooperationsprojekte mit Kommunen in Baden-Württemberg und Bayern seien in Planung. Zudem befinde sich Thermondo mit lokalen Stadtwerken im Gespräch.
Erst vor wenigen Wochen hat das Bundeskabinett einen Regierungsentwurf beschlossen, um das Wärmeplanungsgesetz zu novellieren. Darin vorgesehen ist eine stark vereinfachte Wärmeplanung für Kommunen mit bis zu 15.000 Einwohnern. Mit dem pauschalen Ausweisen großflächiger Gebiete für dezentrale Wärmeerzeuger sollen Kommunen finanziell und bürokratisch entlastet werden. Mangels Fernwärmepotenzial werde im Großteil dieser Kommunen die Wärmepumpe die erste Wahl sein. Für Installationsbetriebe ergebe sich damit ein enormes Marktpotenzial, so Thermondo weiter.
„Die Wärmeplanung ist für Städte und Gemeinden nur das Fundament. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Umsetzung“, sagte Felix Plog, CEO von Thermondo. „Genau hier setzen wir als strategischer Partner für dezentrale Lösungen an: Mit digitalen Tools, eingespielten Prozessen und festangestellten Teams bringen wir die Energiewende schnell und verlässlich ins Eigenheim.“
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