PV Austria appelliert erneut: Erneuerbaren-Ausbauziele in Österreich müssen erhöht werden
Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PV Austria) hat erneut an die politisch Verantwortlichen appelliert, den Erneuerbare-Energien-Ausbau im Land auf ein höheres Niveau zu bringen. Die aktuell für das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) diskutierten Werte drohen nach Einschätzung des Verbands den Zubau auszubremsen. Mehr als 1.200 Tage nach der ersten Ankündigung des EABG werde noch immer über Zielwerte diskutiert, diese seien aber „keine politische Verhandlungsmasse“, sondern ergäben sich „aus dem steigenden Strombedarf und dem Anspruch, die Abhängigkeit von teuren, fossilen Energieimporten zu beenden“. PV Austria appelliert deshalb an Bundesregierung, Parlamentsparteien und die österreichischen Bundesländer, „die Blockadehaltung aufzugeben und die verbleibende Verhandlungszeit für ein wirksames Beschleunigungsgesetz mit ambitionierten Ausbauzielen zu nutzen“.
Hintergrund des Appells ist der Umstand, dass mehrere Bundesländer die zurzeit diskutierten Werte Vorgaben bereits jetzt erreicht oder sogar überschritten haben. Mehr als die Hälfte, so PV Austria, hätten somit bei einem Inkrafttreten des Gesetzes die Anforderungen schon erfüllt. „Das ist keine Beschleunigung, sondern eine Einladung zum Nichtstun“, so Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von PV Austria: „Damit wird den Bundesländern faktisch die Hängematte aufgestellt.“
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